
Nahverkehr in NRW: Teil 12 - RB 40: Die Ruhr-Lenne-Bahn
Die Ruhr-Lenne-Bahn ist eine fast 50 Kilometer lange Regionalbahnlinie, die die Hauptbahhöfe der Ruhrgroßstadt Essen mit dem am Tor zum Sauerland in Hagen verbindet. Betrieben wird die Linie von der Abellio Rail NRW, die hier wie auf dem Ruhr-Sieg-Express mit den silber-schwarzen, meist dreiteiligen FLIRT (Kürzel für "Flinker, leichter, innovativer Regionaltriebwagen") fährt. Sie ist auf ihrem Abschnitt Langendreer-Essen die einzige Regionalbahnlinie auf der Bahnhauptstrecke zwischen Dortmund und Düsseldorf. Begleitet wird die Ruhr-Lenne-Bahn hier durch gleich vier Regionalexpresslinien und die S-Bahnlinie S1. Einziger Unterschied zwischen ihnen ist der zusätzliche Halt in Essen-Kray-Süd.
Landschaftstechnisch gibt es einige interessante Gegebenheiten. Bis Langendreer verläuft die Linie durch das tiefste Ruhrgebiet, der dichtbesiedelten und in der Vergangenheit durch Bergbau dominierten Metropolregion im Herzen NRWs. In Bochum-Langendreer erfolgt der Abzweig der Haupstrecke. Dann folgt sie ab Witten bis Hagen dem Lauf der Ruhr und durchquert im Ruhrtal das Ardeygebirge. Bei Wetter überfährt sie den Harkortsee, kurz vor Hagen die Volme.
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Solange DB-Regio die Strecke bis Dezember 2005 befuhr, war sie die Verlängerung der S8 aus Mönchengladbach. In Hagen änderte sich lediglich die Zugnummer und Zielanzeige und die warmgesessene S-Bahn wurde plötzlich zur Regionalbahn. Als typische Ruhrpott-S-Bahn fuhr hier daher eine 143 mit x-Wagen. Nicht selten gab es deshalb zögernde Nachfragen, ob es sich denn um den richtigen Zug handelte.
In einer Übergangszeit zwischen 2005 und 2007 hat die Abellio Rail NRW dann den Betrieb übernommen. Da allerdings erst nicht klar war, ob Abellio die Linie auch in der Zeit danach bewirtschaften sollte, wurde zunächst kein neues Fahrzeugmaterial angeschafft. So fuhr zwischen Essen und Hagen erst eine bald weit bekannte Zugkomposition, die unter den Pendlern den Namen "Museumszug" oder "Abellio Classic" trug. Doch dazu mehr am Ende des Artikels. Zunächst geht es auf altbekannten Abschnitten von Essen über Wattenscheid nach Bochum. Die Abschnitte sind unter dem Artikel zum NRW-Express hinreichend erläutert worden.

Abellio in Essen: Ruhr-Sieg-Express an der Endstation Gleis 9 |

Essen Hauptbahnhof wurde modernisiert |

Bahnhofsgebäude von Essen Hbf von der Innenstadt aus |

Der Borkener der NordWestBahn nach Borken |
Während die Ruhr-Lenne-Bahn Essen Hauptbahnhof verlässt, ist in der Bochumer Ruhr-Universität mit erheblicher Verspätung mein Seminar zu Ende gegangen. Aber man kann ja nicht einfach gehen! Und dann habe ich noch um Bruchteile einer Sekunde eine Bahn der U35 Richtung Hauptbahnhof verpasst. Jetzt wird´s eng. Zehn Minuten dauert die Fahrt plus Laufen zum Bahnsteig. Laufen?!

Ruhr-Lenne-Bahn in Höhe der Bochumer Fiege-Brauerei
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LINT41 der Abellio auf der "Glückauf-Bahn" nach Gelsenkirchen
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Stellwerk in Bochum
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RB 46 an der Endstation Bochum Hbf
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Interessante IC-Komposition in Bochum Hbf |

Einfahrt der RB 40 in Bochum Hbf |
Hechel...Japps...Schnauf. Die lange (heute mal wieder defekte) Rolltreppe im Hauptbahnhof bin ich in etwa zwanzig Sekunden hochgeflitzt, auf dem Wege habe ich noch drei andere Sprinter überholt. Es ist etwa zwanzig nach Vier - so ganz genau kann ich gerade nicht schauen. Aber die Abellio fährt - und das ist auch unter den Mitläufern bekannt - grundsätzlich auf Sekundenschlag pünktlich und meist ohne Gnade ab. Ich komme oben an, gerade ist der dreiteilige FLIRT eingefahren und noch ist allgemeines Aus- und Einsteigen angesagt. Warum ist Train-Running eigentlich noch keine Olympische Disziplin? Tatsächlich. Schlag '22 wird die Trittstufe eingefahren und wir beschleunigen. Mein Puls ist noch auf 180 - schätzungsweise - beruhigt sich aber jetzt etwas. Der Lokführer drückt auf die Tube, der Zug zischt am Ruhrpark vorbei. Sprintstark, wie die Züge immer beworben werden, sind sie wirklich.
Der Ruhrpark Bochum war einer der ersten Einkaufsparks auf der "Grünen Wiese". Weit bekannt war das Aquadrom, ein großes maritimes Themenbad mit Turborutsche. Ich hörte, daraus sei nach langer Brache nun ein Erholungstempel geworden. Nach der Schussfahrt geht der Lokführer wieder in die Eisen - wir haben das Vorsignal zu Langendreer passiert. Langendreer hatte einmal einen Fernbahnhof, davon ist heute nicht mehr viel zu sehen. Lediglich das Empfangsgebäude steht noch und wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Etwas weiter südlich liegt der Bahnhof von Langendreer, hier fährt die S1 nahezu in Steinwurfweite parallel zur Hauptstrecke. KNIIRSCH - Der Zug fährt hart in die Weiche. Der Abzweig nach Hagen ist passiert, die Hauptstrecke nach Dortmund verlassen. Hier an dieser Stelle habe ich schon einmal lange mit DB-Regio vor einer Weichenstörung gestanden. Eine ganze Stunde lang. Dann mussten wir zwangsläufig wieder rückwärts nach Witten fahren, wo wir dann rausgeworfen wurden mit dem Hinweis, wir sollten irgendwie selbst zusehen, wie wir weiterkämen. Damals rannten einige Bochumer Studenten hektisch zum Lokführer, dass sie doch heute Examensprüfung hätten. Nunja, wer da so knapp mit dem Zug fährt, ist selbst Schuld.
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Wittens Hauptbahnhof |

Ein schnuckeliges Bänkchen an einer Windschutzwand |
Hinter einer scharfen Kurve stoßen wir auf eine Verbindungskurve aus Richtung Dortmund. So bildet der Abzweig Langendreer ein großes Dreieick. Bald ist Witten erreicht. Der Bahnhof der Stadt nennt sich "Hauptbahnhof" und gehört damit zu den kleineren im Ruhrgebiet. Es gibt zwei teilbedachte Bahnsteige, wobei an einem nur die S-Bahnen der Linie S5 nach Dortmund und Mönchengladbach halten. Am anderen halten RE 4 "Wupper-Express" aus Dortmund, besagter RE 16 und die RB 40. Fernverkehr, der hier zwischen Dortmund und Hagen fährt, braust durch den kleinen Hauptbahnhof durch.
Vom Hauptbahnhof in Witten ist es ein - zugegeben etwas größerer - Katzensprung zu einem besonderen Industriemuseum. Die Zeche Nachtigall bei Bommern ist eine der ersten Zechen mit einem senkrechten Schacht im bergbautechnisch sehr aktiven Muttental. Bekannt ist dieses Tal für viele Klein- und Kleinstzechen sowie die oberflächennahe Abgrabung der Kohle in sogenannten Pingen schon im Mittelalter. Nach der Stillegung der Zeche gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand hier auf dem Gelände eine Ziegelei. Diese wurde wiederum in den 1960er Jahren geschlossen. Heute befindet sich hier ein Industriemuseum, das gleich zwei Richtungen vereinigt: Bergbau und Ziegelei. Besonderheit des Museums ist die Führung durch einen alten Bergbaustollen in den Kohleflöz.
Mehr zur Zeche Nachtigall finden Sie auf der Partnerseite www.ruhrgebiet-industriekultur.de (Direktlink zum Artikel über dieses Ziel).

Zeche Nachtigall mit der Ziegelei |

Maschinenhaus der Zeche Nachtigall |

Beispiel für eine Kleinstzeche mit Schacht "Ingeborg II" |

Gebäude der Zeche |

Stollen im Flöz |

Besucherstollen der Zeche Nachtigall |
Hinter Witten Hauptbahnhof fädelt die Bahnstrecke nach Schwelm aus, die kurz darauf über das 1916 fertiggestellte Ruhr-Viadukt führt. In Wengern, auf der anderen Seite der Ruhr, fädelt sie heute nur noch auf die Ruhrtalbahn Hagen-Hattingen ein, die Strecke nach Schwelm existiert nicht mehr. Bei Störungen auf der Hauptstrecke werden ab und zu die Züge über diese Strecke umgeleitet, weshalb ganz ganz selten auch silberfarbene FLIRT oder Doppelstockzüge der Linie RE 4 über das Viadukt fahren:

RE 4 "Wupper-Express" fährt als Umleitung über das Ruhrtalviadukt bei Witten. Foto: David M. aus Letmathe (vom Berger-Denkmal) |
Die Strecke, auf der die Ruhr-Lenne-Bahn üblicherweise fährt, folgt der Ruhr, die in einigen Metern Abstand zur Strecke gemächlich dahinfließt. Häuser eines zwischen Ruhr und Bahnstrecke eingequetschten Kanu-Clubs sind auf Stelzen errichtet. Hoch über der Bahnstrecke befindet sich etwas versteckt das hohe Berger-Denkmal, das einen Wittener Unternehmer gleichen Namens ehrt. Von seinem Plateau aus lässt sich das Ruhrtal sehr gut überblicken und auch das Viadukt zeigt sich hier von seiner schönsten Seite.

Berger-Denkmal über dem Ruhrtal in Witten (Foto: David M.) |

Blick vom Denkmal auf die Ruhr Richtung Hagen (Foto: David M.) |
Vom Viadukt aus ist es noch nicht zu sehen, aber der Zug erreicht nur wenige Minuten später den Ort Wetter an der Ruhr.

Bahnhof Wetter / Ruhr
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Bahnhofsgebäude von der Straßenseite
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Zugang zum Bahnsteig durch den Tunnel
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Ruhr-Lenne-Bahn in Wetter
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Der erste Eindruck: Imposanter Bahnhof! Schaut man allerdings etwas genauer, findet man viel Müll, einige Beschädigungen an Glas und Technik und Grafitti - auch an den benachbarten Werkshallen einer Fabrik. Immerhin wurde das Bahnhofsgebäude mustergültig saniert. Jetzt ist hier ein Restaurant und die Stadtbücherei eingezogen. Man ist gerade dabei, das Bahnhofsumfeld zu verbessern. Geben wir der Stadt noch etwas Zeit, dann wird aus diesem Halt ein Schmuckstück. Der eigentliche Stadtkern wird erst sichtbar, wenn man mit dem Zug weiterfährt. Die Stadt liegt auf einer Anhöhe über dem Harkortsee, einem aufgestauten See der Ruhr. Über der Stadt sticht das Rathaus als dominantes Gebäude hervor. Dieser Stausee wird über zwei Brücken überquert. Dann rollt der FLIRT in den Bereich des Rangierbahnhofs Vorhalle ein.

Ruhr-Lenne-Bahn der Abellio überquert bei Wetter die Ruhr |

Rathaus von Wetter über dem Harkortsee |

Wetter am Harkortsee |

RE 16 auf der östlichen der beiden Brücken über den Harkortsee |
Der Rangierbahnhof von Hagen-Vorhalle ist einer der größten Rangierbahnhöfe der Bundesrepublik. Vergleichsweise mickrig dazu wirkt der kleine Personenhalt am Nordende des riesigen Areals. Benannt ist er nach dem kleinen Ort Vorhalle, der auf der anderen Seite der Schienen liegt und nur über eine lange Fußgänger- und eine Straßenbrücke mit der Bahnstation verbunden ist.

Am Rande des Güterbahnhofs liegt der Personenhalt Vorhalle |

Von weitem ein schöner Landbahnhof? - Mit S5 nach Dortmund |

Nähert man sich dem Bahnhof, wird die Realität sichtbar |

Der Durchgang zum Bahnsteig führt durchs Gebäude |

Das ehemals ganz hübsche Gebäude ist verlassen |

Es wird sich selbst überlassen |
Hier halten nur die RB 40 und die S-Bahn. Den Bahnsteig von Vorhalle erreicht man durch die (Achtung Wortwitz) Vorhalle des Bahnhofs- gebäudes. Sieht der Bahnhof von weitem noch ganz romantisch aus, verfliegt diese Einstellung recht schnell. Der Halle im Gebäude fehlen die Fenster, von den Türen gibt es nur noch Angeln. Die Halle ist dreckig und kaputt. Sämtliche Fenster des Gebäudes im Erdgeschoss sind verbrettert, oben teilweise Fensterläden zugezogen und vernagelt. Durch eine im Gebäude beginnende Unterführung gelangt man auf den Bahnsteig, der recht schmal ist. Schilder verbieten das Vorbeilaufen an der Unterführung, solange der Zug nicht steht. Immerhin gibt es so einige Züge, die hier mit hohem Tempo durchrauschen und bis zur Bahnsteigkante ist in Höhe der Treppe nicht einmal ein Meter Platz.
Wir überqueren hinter Hagen-Vorhalle die Volme, den Fluss, der durch Hagen fließt. Nein, nach dem Fluss sind übrigens nicht die Modellbauhäuser benannt, auch wenn die produzierende Firma so ähnlich heißt.
Wir erreichen langsam Hagen. Links taucht plötzlich ein anderer silber-schwarzer FLIRT auf, der RE16 aus Siegen. Parallel, als ob es beabsichtigt wäre, fahren wir ein. Ein dritter Zug erscheint plötzlich im Augenwinkel. Meiner. Der aus Warburg kommende RE 17. Zu Dritt erreichen wir fast gleichzeitig die große Bahnhofshalle, wobei die RB 40 am äußersten Außenaußengleis hält. Ich habe Zeit, gehe trotzdem langsam zum Gleis 4, zu meinem Sauerland-Express. Mir kommt ein Haufen Leute hektisch entgegengerannt, die den wendenden RE16 nach Essen noch erwischen wollen. Diesmal ist es ein 628 - klar, er fährt ja nur bis Warburg. Ich falle in den Sitz. Ei ei... die von Abellio sind so schön geformt und härter, da vertut man sich hier. Tief fällt man - die Feder knackt. Der Hintern quittiert es mit Schmerzen.

Hagen Hauptbahnhof |

Alter Maas-Wupper-Express in Hagen |

Sauerland-Express in Hagen Hauptbahnhof Gleis 4 Abschnitt A |

RE 13 von Venlo nach Hamm |
Der Abellio-"Museumszug" der RB 40 von 2005-2007:
Wer kennt sie nicht, die legendären "Silberlinge"?! Doch um sie noch bewusst aufgenommen zu haben, muss man wohl vor 1985 geboren sein. Zehn Jahre später verschwanden die silbrig glänzenden Personenwagen in ihrem Ursprungsdesign schnell aus der Fläche. Entweder wurden sie modernisiert, ausgemustert oder die Züge auf den Linien durch Triebwagen ersetzt.
Dennoch gab es auch im neuen Jahrtausend außerhalb von Sonderfahrten für die Jüngeren die Gelegenheit, nostalgisch im Linienverkehr mit diesen Wagen zu reisen. Eben zwischen 2005 und 2007 auf der RB 40 zwischen Hagen und Essen. Vorneweg fuhr ein Dispolok-Taurus im typischen Grau-Gelb. Als erster Wagen folgte ein 2.Klasse-Abteilwagen (m-Wagen), mal in grau-schwarz - wie die FLIRT heute, also die Abellio-Farben -, aber auch in den Uraltfarben blau und grün. Innen hatte er die originalen roten Sitze. Der zweite, mittlere Wagen war dann ein 2. Klasse-Silberling. Auch in ihm ist die Zeit stehen geblieben. Außen hatte er das für die Wagen bekannte und ihnen den Namen gebende Pfauenaugenmuster, innen die roten Kunstledersitze und den typischen Bundesbahngeruch. Ganz hinten befand sich dann ein Wittenberger Steuerwagen, dieser wieder in grau-schwarz lackiert mit dem roten Balken samt Abellio-Schriftzug hinter dem Führerstand. In den Fenstern der Lok und des Steuerwagens hing immer ein Zettel mit der Liniennummer RB 40 als Text. Immer, wenn dieser Zug am Bahnhof gehalten hat, haben sich die meisten Wartenden Fahrgäste auf dem Bahnsteig die Ohren zuhalten müssen, denn die Bremsen der Waggons haben ziemlich laut gequietscht...! Genannt wurde diese Zugkomposition unter Pendlern und Kennern "Museumszug" oder "Abellio Classic".
Eine sehr außergewöhnliche Komposition, die ich fast täglich fahren durfte. Und die Entscheidung war immer schwer. In den Silberling oder in den Abteilwagen? Beides würde es bald nicht mehr geben....

Das moderne Zugpferd - ein Dispolok-Taurus...
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Ganz hinten ein Wittenberger in Abellio-Farben
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Im Silberling. Abgesehen von den blauen Schildern...
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... und Domkameras ist hier die Zeit stehengeblieben!
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D-Zug-Abteilwagen...
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und n-Wagen. Da ergeben sich von außen
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... und innen ganz ungewohnte Perspektiven
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Sitze in den 2.-Klasse-Abteilen des m-Wagens
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Rotes Kunstleder im Silberling
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Antik wirkende Thermometer
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Unter meinen Kollegen in der Uni war der "Museumszug" übrigens sehr unbeliebt. Zu laut, zu unbequem, Fenster undicht. Es zöge oder tropfe bei Regen durch die Fenster. Chance verpasst. Es gibt nur noch eine einzige Möglichkeit, die Abellio-Silberlinge nachträglich zu fahren. Sie standen nämlich Modell für die silbrigen n-Wagen von Marsch- und Schwarzwaldbahn für den Train Simulator.
Sebi on Tour - Demnächst vielleicht auch in Ihrer Nähe ;-)
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(c) Bilder, Text und Grafiken: S. Hellmann - www.mytrainsim.de |