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Nahverkehr in NRW: Teil 46 - RB 48: Die Rhein-Wupper-Bahn

Die Rhein-Wupper-Bahn verbindet den Wuppertaler Hauptbahnhof mit Mehlem, einem Bahnhof kurz vor der Landesgrenze südlich von Bonn.

Die Linie ist etwa 90 Kilometer lang und führt von Wuppertal durchs Bergische Land in die Kölner Bucht. In Köln wird der Rhein überquert. Von nun an nutzt die Linie bis zur Landesgrenze die "Linke Rheinstrecke", die bis Mainz immer stromaufwärts und parallel zum Mittelrhein verläuft. Im letzten Bahnhof vor der Grenze zu Rheinland-Pfalz befindet sich die Endstation: Bonn-Mehlem.

Die RB 48 ersetzt heute den von 1998 bis 2002 existenten RE 6 "Rhein-Wupper-Express" zwischen Koblenz und Wuppertal-Oberbarmen zumindest auf NRW- Landesgebiet. Die ehemalige Verlängerung der RB 48 nach Remagen in Rheinland-Pfalz wurde nach einem Betriebsjahr 2003 gestrichen. Seit Dezember 2007 ist der Endbahnhof in Wuppertal nicht mehr der Bahnhof Oberbarmen, sondern der Hauptbahnhof, womit die Linie um weitere sechs Kilometer gekürzt wurde. Betrieben wird die Linie von der DB-Regio NRW, befahren wird sie heute von Triebwagen der Baureihe 425, zumeist in Doppeleinheiten.

Grundsätzlich besteht ein Stundentakt, der zwischen Köln und Wuppertal auf einen Halbstundentakt verdichtet und durch den RE 7 weiter ergänzt wird. Im Abschnitt Köln-Bonn verdichten und ergänzen TR 26 und RE 5 den Stundentakt bis Mehlem. Insbesondere im Südabschnitt deckt sich der Artikel mit beschriebenen Linien.

Karte Rhein-Wupper-Bahn Linienplan

Teil 1: Von Köln-Deutz nach Bonn-Mehlem (Entspricht der Exkursion zur Mittelrheinbahn)

06:30 Uhr, Außentemperatur frische -17°C. Hat der eigentlich nicht alle Tassen im Schrank?! So früh und dann so eisig! In der Tat ist es heute noch ein Tacken kühler als bei der Exkursion zur Sieg-Strecke. Diese gab übrigens den Anlass für die heutige. Der Desiro ML, den ich in Köln-Deutz gesehen hatte, machte mich neugierig.

Transregio DesiroML in Deutz

Desiro der Transregio in Köln-Deutz

Transregio Desiro ML Innenraum

Innenraum des Desiro Mainline

Bahnhof Köln Messe / Deutz

Bahnhofsgebäude Köln-Deutz

Bahnhof Köln-Deutz

Eifel-Mosel-Express nach Trier in Deutz

Köln mit Dom und Hohenzollernbrücke

Kölner Dom und Hohenzollernbrücke von Deutz aus

ICE auf Hohenzollernbrücke Köln

ICE auf der Hohenzollernbrücke über dem Rhein

Eis. Potenziell vereiste Weichen, defekte Stellwerke, Eisbrocken - Entgegen aller Meldungen der letzten Tage lief bisher heute alles ganz gut. Mit der Hönnetal-Bahn nach Unna, dann mit dem RE 7 nach Köln. Okay, anfangs hatte er noch fünf Minuten Verspätung, aber das gehört halt dazu. Statt mit Wasserflasche bin ich heute mit einer Thermoskanne heißen Pfefferminztees ausgerüstet. Hinter Opladen geht gegen halb neun die Sonne auf. Um viertel vor rollt der RE 7 parallel mit dem RE 9 über die Hohenzollernbrücke und wechselt die Rheinseite von Ost nach West.

Transregio-Mittelrheinbahn in Köln Hbf Köln Hauptbahnhof vom Dom aus gesehen

Etwa fünf Minuten Zeit habe ich nur zum Umsteigen, schon bald trifft der weiß-gelbe Triebwagen der Transregio als Doppeleinheit ein. Innen fallen die großen Informationsdisplays unter der Decke in jedem Türraum auf sowie die gelben Griffe an jeder Sitzreihe. Der Sitzbezug ist dunkel mit hellen, senkrechten Streifen (Hintergrundbild der Seite bei höher Auflösung ab 1280 × 1024 Pixeln). Man kann durch den ganzen Zug ohne Treppe hindurchgehen, geringe Höhenunterschiede an den Drehgestellen werden über leichte Rampen ausgeglichen. Es gibt eine Toilette mit Wickelraum, die etwa so groß ist wie das Erste-Klasse-Abteil am Ende. Der Zug macht einen soliden und wohlgeplanten Eindruck. Nicht umsonst prangt an der Seite die Werbung "Der neue Star am Rhein". Diese Werbung reicht aber aus, diesen komischen Ohrwurm ganztägig nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen: "Einen Steeeeern, der deinen Namen trääägt..." Etwas enttäuscht bin ich, dass man hier die Ansagestimme genutzt hat, die man in allen S-Bahnen und Regionalexpresszügen auch hört.

Schloss Brühl

Schloss Augustusberg in Brühl direkt am Bahnhof

RE 5 "Rhein-Express" in Brühl

Rhein-Express erreicht den Bahnhof.

Transregio Desiro ML in Brühl

Mittelrheinbahn nach Köln-Deutz verlässt Brühl

Rhein-Wupper-Bahn nach Bonn in Brühl

Rhein-Wupper-Bahn nach Bonn-Mehlem

Mit dem Desiro fahre ich vorbei an Köln-West, -Süd und der Medienstadt Hürth-Kalscheuren nach Brühl. Die Stadt ist überregional vor allem aus der Radiowerbung bekannt für seinen Freizeitpark "Phantasialand" im Südwesten des Ortes an der A553. Schlagzeilen machte der Park 2001, als eine hölzerne Achterbahn und angrenzende Gebäude während des Betriebs fast vollständig abgebrannt sind. Nur ein Jahr vorher war der Ort ebenfalls in der Tagesschau zu sehen, als es während Bauarbeiten im Bahnhof zu einem schweren Zugunglück kam. Der Fernzug fuhr im Bahnhof zu schnell über eine Weiche, entgleiste und brach in das benachbarte Wohngebiet ein.

Der Bahnhof besitzt heute neben dem Empfangsgebäude, in dem sich ein Restaurant befindet und zwei Inselbahnsteige. Zwischen ihnen verlaufen die Durchgangsgleise, am westlichen existiert ein Ausweichgleis. Am Nebengleis am östlichsten Bahnsteig passierte damals jener Unfall, das Gleis wurde allerdings abgebaut und existiert daher nicht mehr. Stattdessen steht dort eine neue Lärmschutzwand.

Doch zu den schöneren Dingen des Ortes: Direkt benachbart zum Bahnhof steht das Schloss Augustusburg. Dessen Sichtachse wird vom Bahnhof zugebaut, dennoch ergibt sich ein imposanter Anblick auf das Barockschloss, welches einen großflächigen Park besitzt. Eine weitere von der Bahn zugebaute Sichtachse liegt zwischen dem Schloss Augustusburg und dem Jagdschloss Falkenlust. Das liegt jedoch mit etwa 2 Kilometern Entfernung außerhalb des Ortes und ist für mich kurzfristig nicht zu Fuß zu erreichen.

Transregio in Bonn-Mehlem

Südlichste Station in NRW im linken Rheintal: Bonn-Mehlem

Bahnhof Bonn-Mehlem

Endstation für mich und für die RB 48 nach Wuppertal

Die "Rhein-Wupper-Bahn", der RB-Nachfolger des gestrichenen Rhein-Wupper-Express (Ex-RE 6) bringt mich vorbei an Bonn nach Mehlem. Dieser Bonner Vorort besitzt den südlichsten Bahnhof der Linken Rheinstrecke auf dem Landesgebiet. Hier muss ich nicht nur deshalb aussteigen, weil mein Ticket nur in NRW gilt, hier endet die Fahrt für RB 48 sowieso. Mehlem ist ihr Endbahnhof.

Bad Godesberg Bahnhof

Bahnhof Bad Godesberg (Sommer)

Mit dem selben Zug geht es zurück über Bad Godesberg nach Bonn. In Godesberg war ich im Sommer schon einmal, hier sitzt Geobasis.NRW, das frühere Landesvermessungsamt. Die stellen die ganzen Topographischen Karten für das Land her. Hoch über dem Ort befindet sich die Burg Godesberg und gegenüber auf der anderen Rheinseite der Drachenfels bei Königswinter, ein auffälliger Berg im Siebengebirge.

Universität Bonn

Universität von Bonn

Bonner Münster

Bonner Münster

Und nur wenige Minuten später landet die RB unter der kleinen Kuppelhalle des Bahnhofs von Bonn, der ehemaligen Hauptstadt der Bundesrepublik, als es noch zwei deutsche Staaten gab. Heute trägt sie den Namen "Bundesstadt" und es ist gesetzlich gesichert, dass einige Bundesministerien weiterhin in Bonn verbleiben und auch die Post, Postbank und Telekom haben hier ihre Firmensitze. Ich glaube, dass selbst das verpflichtend war. Etwas weiter südlich der Innenstadt steht noch das Bundeskanzleramt und die Villa Hammerschmidt, dem zweiten Amtssitz des Bundespräsidenten neben dem Schloss Bellevue in Berlin. Außerdem das Abgeordnetenhochhaus "Langer Eugen" und das Bundeshaus, in dem sich der Plenarsaal des Bundestags befand. Heute ist dieser ja bekanntlich im Reichstagsgebäude in Berlin.

Bonn mit Rhein im Schnee

Kulisse der Bundesstadt am Rhein

Bonn Postbank und Langer Eugen

Post-Tower und Langer Eugen (direkt davor; dunkler)

Zurück zum Bahnhof. Es handelt sich um ein recht großes Bahnhofsgebäude, das es mehrfach als Modellbausatz für Eisenbahnplatten gibt. Es schließt sich die genannte Kuppelhalle und mehrere Inselbahnsteige an. Außerhalb ein Bus- und Straßenbahnhof mit Anschluss zur U-Bahn zum ICE-Fernbahnhof Siegburg/Bonn auf der anderen Rheinseite, wo die Neubaustrecke nach Rhein/Main beginnt. Zu Fuß gelangt man in die Innenstadt zum Bonner Münster. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Sterntor, Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, und das historische Rathaus. Vorbei am "wunderhübschen" Bau des Theaters erblickt man auch bald den Rhein. Die Kennedybrücke ist die letzte Brücke einer Hauptstraße vor Koblenz. Lediglich zwei Autobahnbrücken, eine bei Bad Godesberg und eine bei Weißenthurm, verbinden sonst westliches mit östlichem Rheinland.

Bonn Hbf ist die Endstation einer weiteren interessanten Linie, die leider nicht weiter betrachtet werden kann, weil sie hinter Mehlem ebenfalls außerhalb von NRW verläuft: Die Rhein-Ahr-Bahn, die bei Remagen von der Linken Rheinstrecke auf die Ahrtalbahn nach Ahrbrück abbiegt. Sie läuft unter der Nummer RB 30 und wird von DB Regio Südwest mit Talent befahren. Für die Trainsimmer unter Ihnen gibt es - wie das Rheintal auch, siehe weiter unten - das Ahrtal als Addon für den Train Simulator unter dem Titel "Legenden zwischen Rhein und Ahr" von EuroTrainSim.

Rhein-Ahr-Bahn in Bonn

Die Rhein-Ahr-Bahn nach Ahrbrück auf den Weg ins Ahrtal

Bonn Hbf

Bonn Hauptbahnhof

Bonn Hbf

 

Bonn Hbf

Transregio-Desiro in Bonn Hbf

Und hier am Rhein endet tatsächlich schon die Exkursion zur Linken Rheinstrecke. Ich ziehe die Mütze tiefer ins Gesicht, trinke einen Schluck heißen Tee und marschiere über die Rheinbrücke ans östliche Ufer.

 

Teil 2: Von Köln-Deutz nach Wuppertal

Stunden später. Durchgefroren lande ich mit einer S-Bahn der Linie S12 aus Porz kommend in Deutz. Der mitgenommene Tee hat in der Thermoskanne nur noch den Wert einer lauwarmen Cervisia. Kalter Pfefferminztee. Andere Leute hätten den sicherlich schon lange weggekippt, aber was anderes habe ich nicht mit. Wasser wäre mir vermutlich auch schon längst eingefroren. Nichtsdestotrotz - es ist noch genug Energie vorhanden, die RE7-Halte auf der Rhein-Wupper-Bahn zu besuchen.

Ich muss sagen, dass das Bergische Land zwischen Opladen und Hagen nicht gerade zu meinen Lieblingslandschaften zählt. Hier gibt es gerade auf der Linienführung der RB 48 Industrie, die viel Fläche verbaut hat. Aber einiges wirkt heruntergekommen, verlassen oder stillgelegt. Einen schönen Eindruck von der Bebauung bekommt man auch, wenn man auf der A46 nach Düsseldorf fährt und vor Wuppertal das Informationsschild "Bergisches Land" mit seinen sanft geschwungenen Hügeln als Illustration auftaucht. Hinter dem Schild steht eine Hochhaussiedlung. Aber auch beim Halt an einigen Bahnhöfen kommt mir hier und dort der Gedanke "Hier steigt man nicht aus. Hier fährt man durch." Vermutlich sagen genau das aber auch einige Bahnfahrer von meinem Heimatbahnhof...

Gut gefüllt und mit leichter Verzögerung von wenigen Minuten fährt der doppelte Triebwagen aus Köln Deutz in Richtung Wuppertal.

In nichtmal zwei Kilometern Entfernung verläuft die Strecke Köln-Düsseldorf. Der Bahnhof "Leverkusen-Mitte" ist in Luftlinie nur 1,6km vom Bahnhof Leverkusen-Schlebusch entfernt. An diesem hält die RB 48. Der RE 7, der von Köln-Deutz bis Wuppertal Hbf auf der selben Strecke fährt, rast hier durch. Nächster Halt beider Linien ist Opladen.

Bahnhof Opladen

Gegenzug RB 48 nach Bonn in Opladen

Bahnhofsgebäude Opladen

Bahnhofsgebäude von Opladen

Bahnhofsgebäude im Innern Opladen

In der Bahnhofshalle. Immerhin mit geöffnetem Bistro

Opladen: stillgelegte Bahnsteige

Verlassener östlicher Inselbahnsteig

Opladen ist Stadtteil von Leverkusen, war einst allerdings einmal Kreisstadt des nicht mehr existierenden Rhein-Wupper-Kreises mit dem eigenen Kfz-Kennzeichen "OP". Westlich des Stadtteils fließt die Wupper in den Rhein. Der Bahnhof macht von seinen Ausmaßen her einen relativ wichtigen Eindruck. Es existiert ein weniger schönes Nachkriegs-Funktionalismus-Bahnhofsgebäude mit Hausbahnsteig plus zwei Inselbahnsteige. Der hintere ist abgeklemmt vom Rest der Welt, die Unterführung dorthin zugebrettert. Aber auch vom zweiten wird nur noch ein Gleis angefahren. Von der einstigen Größe des Personenbahnhofs sind nur zwei aktive Gleise - die beiden Durchgangsgleise - übrig geblieben. Von fünf. Der Rest, auch einige Rangiergleise, wachsen langsam zu.

Angeschlossen an den Bahnhof war ein Ausbesserungswerk, welches lange Zeit vor allem Elektrolokomotiven in Stand setzte. Es wurde allerdings 2003 geschlossen. Das Gelände soll unter dem Namen "neue bahn stadt :opladen" (nein, der Doppelpunkt muss hinten stehen) anderweitig genutzt werden. Bekannt ist der Standort Opladen unter Bahnkennern für die Rohstoff-Recyclingfirma Bender, wo alte, ausrangierte Loks "verbendert", sprich auseinandergenommen und verschrottet werden. Nicht ganz unumstritten unter Eisenbahnfans, weil häufig an der Schrottreife des Rollmaterials gezweifelt und der Bahn daher häufig das hemmungslose Entsorgen von "Volksvermögen" vorgeworfen wird. Außerdem, dass sie durch diese Methode verhindern würde, dass private Mitbewerber keine für die DB nutzlos gewordenen, jedoch funktionstüchtigen Loks günstig erwerben könnten. Und bei jeder Sichtung von neuen Loks in der Warteschlange des Betriebs geht die Diskussion aufs Neue los.

Müngstener in Solingen Hbf

Der Müngstener nach Wuppertal via Remscheid

Solingen Hbf (ex. Solingen-Ohligs)

Solingen Hbf, vormals SG-Ohligs. Im VG Fahrdraht für O-Bus

So findet man in Opladen bahntechnisch gesehen Tristesse und Endzeitstimmung. Passend dazu geht soeben über dem Bergischen Land die Sonne unter. Aber vielleicht reicht es noch für einen kurzen Ausstieg in Solingen Hbf. Die RB, mit der ich wieder weiterfahre, hält zuvor noch einmal in Leichlingen, ehe sie Solingen erreicht. Der Bahnhof liegt im Ortsteil Ohligs, hieß bis vor kurzem noch nach diesem ("Solingen-Ohligs") und wurde jüngst in "Solingen Hbf" umbenannt. Der alte Hauptbahnhof liegt heute an der Strecke des "Müngsteners" Richtung Remscheid und liegt brach. Hier hält kein Zug mehr. Der Ohligser Bahnhof ist Fernverkehrshalt. Außerdem beginnt hier die S1 / 7 ihre Fahrt nach Dortmund mit neuen Triebwagen des Typs ET 422. Hier war ich schonmal umgestiegen, nämlich nach der Exkursion zur RB 47, die bei Solingen-Schaberg über die Müngstener Brücke fährt. Damals war allerdings für den Bahnhof nicht mehr so viel Zeit.

Das Bahnhofsgebäude ist ebenfalls so ein Funktionalismusbau mit wenig Schönheit. Aber der Bahnhof ist sehr viel belebter, was ihn gleich sympathischer macht. Vor dem Gebäude halten die Busse, in diesem Falle Fahrzeuge mit Elektroantrieb durch Fahrdraht - Oberleitungsbusse also, kurz O-Busse. Somit ist Solingen eine von drei Städten Deutschlands, wo noch Busse mit dieser Antriebsart auf den Straßen fahren.

Der nächste Zug in meine Richtung ist der RE 7 "Rhein-Münsterland-Express", mit dem ich heute abend in der zunehmenden Dunkelheit nach Unna fahre. Hinter mir unterhalten sich zwei: "Mann, so gerade hab ich den RE gekriegt. Mit der RB wär ich wieder Tage unterwegs gewesen!" Für den Doppelstockzug ist der nächste Halt Wuppertal Hauptbahnhof, die Rhein-Wupper-Bahn hält zuvor noch in Haan, Gruiten und Vohwinkel. Was jetzt auch nicht sooo ein großer Unterschied ist.

Wuppertal Hbf

Wuppertal Hbf

Wuppertal-Elberfeld / Hauptbahnhof

... im Stadtteil Elberfeld

Wuppertal Hbf

Viel Bahnsteigdach am Wuppertaler Hauptbahnhof

Schwebebahn in Wuppertal

Schwebebahn verlässt als S60 die Station Hauptbahnhof

Der Wuppertaler Hauptbahnhof, den ich heute unbeachtet links liegen lasse, aber schon mehrfach besucht habe, liegt im Stadtteil Elberfeld der langgezogenen Stadt Wuppertal. Sie ist bekannt für ihre Schwebebahn, die seit hundert Jahren und mehr ein öffentliches Nahverkehr in der Längsachse der Stadt darstellt und beliebt bei Touristen ist. Ob ohne Schwebebahn Touristen in die Stadt kämen, lass ich mal im Raum stehen. Der Hauptbahnhof ist recht gut mit der Schwebebahn verbunden, existiert hier doch in Fußnähe eine Haltestelle.

Hier im Hauptbahnhof endet auch die Fahrt für die RB 48 am Zielanzeiger "Von Bonn-Mehlem".

Sebi on Tour - demnächst vielleicht auch in Ihrer Nähe ;-)

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