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Bunte (Privat-) Bahnwelt Nordrhein-Westfalen

Hier wird die Grundlage der Privatisierung des Betriebs von Bahnlinien erläutert und einzelne private Eisenbahnunternehmen in NRW vorgestellt.

In NRW nimmt seit einigen Jahren der Anteil der Privatbahnen im Schienen-Personennahverkehr (SPNV) stark zu. Ein Beispiel ist die Bahnlinie RE 16 mit dem Namen "Ruhr-Sieg-Express" zwischen Essen und Siegen (Bild rechts). Seit dem 09.12.2007 fährt hier nicht mehr die Deutsche Bahn, sondern ein privates Unternehmen namens Abellio Rail. Augenscheinlich ist dies für den Fahrgast insbesondere durch Zü- ge, die nicht mehr das typische "verkehrsrote" Farbschema der Deutschen Bahn tragen, sondern je nach Unternehmen bunt gestaltet sind. Die auf dem RE 16 eingesetzten Fahrzeuge sind silbergrau-schwarz. Sie tragen außerdem kein Logo der Deutschen Bahn, den sogenannten "DB-Keks", sondern ein besonderes Wappen. Auch die Lokführer und Zugbegleiter sind bei der Abellio Rail angestellt und tragen eigene Dienstkleidung. Die Strecke und Bahnhöfe werden jedoch weiterhin von Sparten der Deutschen Bahn unterhalten und gepflegt.

Wieso die Abellio Rail und nicht mehr die Deutsche Bahn auf der Linie RE 16 fährt und welche Vor- und Nachteile bei Privatbahnen gesehen werden, soll diese Seite zeigen.

Abellio Rail NRW

Privatbahn Abellio Rail NRW, hier in Altenhundem auf dem RE 16

Die Geschichte der großen Anzahl von Privatbahnen im Personen-Nahverkehr in NRW beginnt Anfang der 1990er Jahre. Am 03. Oktober 1990 vereinigten sich die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsch-Demokratische Republik (DDR). In beiden Ländern gab es zuvor eigene, staatliche Bahngesellschaften. Im Westen die Deutsche Bundesbahn und im Osten die Deutsche Reichsbahn. Beide Behörden waren nicht mehr fähig, der Flexibilität und individuellen Motorisierung des LKW-Verkehrs entgegenzuwirken. Der Anteil des Gütertransports auf der Schiene ist mit der Zeit von 70 % (1920) auf unter 20% (1990) gesunken. Dazu kam die enorme Verschuldung von zig Milliarden Euro, von der keine Trendwende zur Besserung zu erwarten war. Es bedurfte einer Veränderung, einer "Notbremse".

Teil 1: Bahnreform und Regionalisierungsgesetz (allgemein)

1993 wurde vom Bundestag die sogenannte Bahnreform beschlossen, die am 01.01.1994 in Kraft getreten ist. Sie soll an dieser Stelle möglichst einfach erläutert werden. Die Reform umfasst hauptsächlich drei Schwerpunkte:

Erster Punkt der Reform war die Zusammenführung der beiden Staatsbahnen zu einem privatrechtlich geführten Unternehmen. Die Deutsche Bahn AG wurde gegründet aus Bundesbahn und Reichsbahn. In der zweiten Stufe trennte man am 01.01.1999 die Deutsche Bahn AG nach verschiedenen Sparten unter einem Holding-Dach auf. Damit wurde einer EU-Richtlinie vom 29.07.1991 gefolgt, die die Spaltung zwischen Betrieb der Eisenbahninfrastruktur und der Erbringung von Verkehrsleistungen - also Schiene und Zug - vorsieht. Entstanden sind damit die DB Netz AG (Streckeninfrastruktur & Technik), DB Station & Service AG (Bahnhöfe), DB Reise & Touristik AG (heute DB Fernverkehr AG), DB Regio AG (Nahverkehr) und DB Cargo AG (heute Schenker Rail; Gütertransport). Für die Überwachung der Sicherheit wurde am 01.01.1994 auch das Eisenbahnbundesamt (EBA) gegründet. Die Schuldenberge der beiden Bahnen wurden dem Bundeseisenbahnvermögen übertragen.

Zweiter Punkt der Bahnreform ist die Verbesserung von Wettbewerbsbedingungen. Eisenbahnunternehmen werden unterteilt in Infrastruktur- unternehmen (EIU), also die, die eine Infrastruktur (Strecke, Sicherheitssystem, Betriebsleittechnik) besitzen, und Verkehrsunternehmen (EVU), die also Transportleistungen mit Fahrzeugen erbringen. Gegen Zahlung eines Benutzerentgeltes bzw. einer Trassengebühr und / oder Stationspreises bei Nutzung eines Bahnhofs an das EIU kann ein EVU eine Strecke diskriminierungsfrei befahren. Die Gebühren lassen sich individuell errechnen (Strecken) bzw. in einer Liste (Stationspreise) nachlesen. Die Trassenpreise sind abhängig von drei Komponenten (Nutzung (z.B. Streckenart und Höchstgeschwindigkeit), Leistung, Sonstiges (z.B. regionaler Zuschuss)). Die Stationspreise sind abhängig von der Bahnhofskategorie und Ausstattung (Kategorie 1 = Fernverkehrsknoten, z.B. Berlin Hbf, ca. 43 Euro / Dortmund Hbf, ca. 21 Euro; bis Kategorie 6 = Nahverkehrshalt, z.B. Hp. Ardey, ca. 3 Euro).

Um ein Gefühl für Zahlen zu bekommen: Bei der RegioBahn (siehe weiter unten) sind die Trassen- und Bahnhofsgebühren besonders gut öffentlich einsehbar. Hier kostet beispielsweise auf dem Streckenabschnitt Gerresheim-Mettmann, dem Ostast der Regiobahn, der Kilometer 3,84 Euro Trassengebühr, ein Halt an den vier Unterwegsstationen zwischen 5,20 Euro und 9,70 Euro. Für eine Fahrt mit Halt an den Unterwegsstationen und Rückweg sind also auf dem 10km langen Abschnitt der Regiobahn ca. 135 Euro für die Nutzung der Infrastruktur zu zahlen (Stand 01/10). Die Schienennetzbenutzungsbedingungen (SNB) lassen sich meist auf den Internetseiten der Unternehmen aufrufen.

Ein EVU oder EIU kann also auch ein privater Betreiber sein. Er wird in diesem Falle als NE-Bahn (Nicht- bundeseigene Bahn) bezeichnet.

Der dritte Punkt ist die Regionalisierung. Dazu wurde am 27.12.1993 das Regionalisierungsgesetz (RegG) vom Bundestag beschlossen, wel- ches am 01.01.1996 in Kraft getreten ist. Es besagt, dass die 16 Länder

ihren Bahn-Nahverkehr selbst organisieren und nicht der Bund. Die Länder legen somit seitdem u.a. fest, welche Linien verkehren, welche Züge eingesetzt werden oder in welchem Takt sie fahren.

Der Bund stellt den Ländern dazu eine Geldsumme zur Verfügung. Das Geld stammt aus der Mineralölsteuer. 2008 betrug diese Summe 6,675 Milliarden Euro - der Betrag soll jährlich ab 2009 um jeweils 1,5 % steigen. Der Kuchen wird jedoch nicht in 16 gleichgroße Stücke verteilt, sondern abhängig von Größe und Bevölkerungszahl der Bundesländer. Bremen oder Hamburg als Stadtstaaten bekommen 0,55% bzw. 1,93%, bevölkerungsarme Flächenstaaten wie Mecklenburg Vor- pommern 3,32%. Der Anteil der übrigen Flächenstaaten außer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen liegt zwischen 3 und 9%. Zweistellige Anteile bekommen Baden-Württemberg (10,44%) und Bayern (14,98%). Den größten Anteil erhält das Bundesland NRW mit stolzen 15,76%. Das Geld fließt jeweils in Zwölftel-Anteilen jeweils zur Monatsmitte auf das Konto des Landes, 2008 waren es also etwa 35.000.000 Euro pro Monat (423.000.000 Euro im Jahr). Das Geld darf nur für den Nahverkehr ausgegeben werden und nicht für andere Projekte, beispielsweise für den Autobahnbau oder ähnliches.

Verteilung der Mittel für Nahverkehr

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die Bahnreform zum einen die staatlichen Gesellschaften in Deutschland zusammengeführt, entschuldet und in verschiedene Konzernbereiche aufgespalten wurden (z.B. Strecken-Netz und Regionalverkehr). Zugunsten des Wettbewerbs ist es einfacher, Trassen für einen Transport (auch von Privaten) zu mieten und Leistungen zu erbringen. Durch das Regionalisierungsgesetz hat das Land die Entscheidungsgewalt, wo welcher Nahverkehr in welcher Form verkehrt.

Teil 2: Zweckverbände und Ausschreibungen (NRW)

Das Land Nordrhein-Westfalen hat diese Entscheidungsgewalt an die Zweckverbände übertragen. Bis 2008 war das Land durch neun Zweck- verbände (Kooperationsräume) abgedeckt, die sich jedoch 2008 in drei große Kooperationsräume A, B und C zusammengeschlossen haben.

Kooperationsraum A: Verkehrsverbund Rhein Ruhr AöR mit dem Zweckverband VRR und dem Nahverkehrszweckverband Niedrrhein (NVN)
Kooperationsraum B: Zweckverband Rheinland mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS)
Kooperationsraum C: Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL), SPNV Münsterland (VGM), Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL), Nah- verkehrsverbund Paderborn / Höxter (NPH) und der Personennahverkehr Westfalen-Süd (VGWS).

In der folgenden Abbildung sind die Kooperationsräume in einheitlichen Farben gekennzeichnet: Kooperationsraum A in Grüntönen, B in Rottönen und C in Blautönen. Die einzelnen Zweckverbände bzw. Verkehrsverbünde werden durch interne Farbunterschiede dargestellt.

Anfahrtskarten und thematische Karten von www.mywebmap.de

Diese Kooperationsräume können für einen bestimmten Zeitraum einzelne Linien oder mehrere zu Netzen zusammengefasste Linien aus- schreiben, meist mit besonderen Bedingungen oder Voraussetzungen (z.B. Catering, besondere Ausstattung der Züge). Hier kommen nun die Verkehrsunternehmen ins Spiel. Interessierte Unternehmen (auch private EVU) reichen beim Auftraggeber ein entsprechendes, kalkuliertes Angebot ein. Der Auftraggeber schaut sich die Angebote an, vergleicht diese und entscheidet sich dann für ein Unternehmen - meist für das mit dem günstigsten Angebot, aber auch die Qualität des Angebots spielt eine Rolle. Das Unternehmen bekommt den Zuschlag und hat damit die Ausschreibung gewonnen. Es verpflichtet sich damit, für den Zeitraum auf der Linie bzw. im Netz zu fahren und sich an die im Vertrag be- schlossenen Inhalte zu halten. Sollte kein Bahnunternehmen ein Angebot einreichen, wird automatisch die Deutsche Bahn (DB Regio) verpflichtet.

Um auf das eingangs erwähnte Beispiel zurückzukommen: Der Ruhr-Sieg-Express wurde für einen Betrieb von 2007 bis 2019 ausgeschrieben. Bei der Ausschreibung hat das Unternehmen Abellio Rail das günstigste oder beste Angebot gemacht und wurde dazu verpflichtet, den Nahverkehr auf dieser Linie zu übernehmen. Da in das sogenannte "Ruhr-Sieg-Netz" noch zwei weitere Linien eingefasst waren, fährt diese Gesellschaft auch auf der Linie RB 40 und RB 91.

Sämtliche Einnahmen, also die durch Fahrkartenverkauf oder Geldbußen z.B. von Schwarzfahren müssen komplett an die Verkehrsverbünde bzw. den Kooperationsraum abgeführt werden. Auch Beschwerden oder Verbesserungsvorschläge zum Fahrplan oder zu Anschlüssen sollten nicht an die Bahn und auch nicht an das Verkehrsunternehmen gehen. Ansprechpartner hierzu ist nur der Aufftraggeber - der Zweckverband.

Weil die Zweckverbände in NRW immer mehr Strecken für einen bestimmten Zeitraum ausschreiben, wird die Bahnwelt in Nordrhein-Westfalen immer bunter. Gab es beispielsweise 2007 nur einige Strecken im Münsterland und im Raum Lippe, die von Privaten befahren wurden, sind es 2010 bereits sehr viel mehr. Im Folgenden ist dazu eine Karte mit allen Bahnlinien aufgeführt, eingefärbt nach dem jeweiligen Betreiber. Die Häufung von bestimmten Gesellschaften in einigen Gebieten lässt sich mit der Bündelung einzelner Linien zu Netzen erklären:

Privatbahnen in NRW

Karte zu den Privatbahnen in NRW 2007 und 2010. Doppelbelegungen sind bei ungleicher Trassennutzung gewichtet.

Teil 3: Pro und Contra von privat betriebenen SPNV-Linien

Das Vorgehen zum Beauftragen privater Eisenbahnverkehrsunternehmen zur Durchführung des SPNV wird von vielen Menschen begrüßt, aber auch kritisiert. Als positive Punkte sind vor allem die Belebung des Wettbewerbs anzumerken. So sind besonders Privatbahnen bei Fahrgästen für die besonders modernen Fahrzeuge, den damit verbundenen Fahrkomfort und hohe Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beliebt. Es ist dabei allerdings zu erwähnen, dass vom Auftraggeber in einer Ausschreibung der Einsatz von Neufahrzeugen gefordert wird. Häufig bieten sie besondere Ausstattungsmerkmale wie Radios, Leselampen, Wickeltische, Heißgetränk- und Snackautomaten oder ähnliches. Das Personal ist häufig besonders motiviert und kundenorientierter, was sich in der Freundlichkeit, in Serviceleistungen und bei der Pünktlichkeit niederschlägt. Ein schlechter Eindruck wirkt sich schließlich auch negativ auf eventuelle Folgevergaben aus.

Bemängelt wird allerdings die kurze Ausbildungszeit der Triebfahrzeugführer. Dabei werden Sicherheitsbedenken formuliert, weil den Lokführern schlichtweg die Erfahrung fehle. Das Kontingent an Fahrzeugen ist meist stark begrenzt, weshalb es bei Störungen an einzelnen Zügen schneller zu Ausfällen kommt, weil kurzfristig kein Ersatz beschafft werden kann. Auch kann bei Großveranstaltungen manchmal nicht flexibel mit größerem Platzangebot reagiert werden. Beispiel dafür sind die Probleme bei der Zulassung vorgesehener Neufahrzeuge bei der Eurobahn im Frühjahr 2010 mit verbundenem wochenlangen Ersatzverkehr durch zusammengeliehenes Rollmaterial oder vorübergehende Ausfälle bei der NordWestBahn nach einem Unfall ebenfalls 2010, bei dem mehrere geparkte Triebwagen schwer beschädigt wurden.

Die Informationspolitik zwischen Deutscher Bahn und Privatbahnen ist verbesserungsfähig. Verspätungen oder Ausfälle werden auf den Online-Informationssystemen meist nicht angezeigt und - streckenabhängig - auch nur selten in Bahnsteigdurchsagen o.ä. weitergegeben.

Teil 4: Weiterführende Informationen

Unter folgenden Internetadressen finden Sie vertiefende Informationen zur Thematik:

EU-Richtlinie zur Entwicklung der Eisenbahn http://eur-lex.europa.eu
Die Geschichte der Bahnreform (Verkehrsministerium) www.bmvbs.de
Regionalisierungsgesetz im Internet www.gesetze-im-internet.de
Fachportal Nahverkehr in NRW www.fachportal.nahverkehr.nrw.de

Zweckverbände unter dem Dach der Kooperationsräume A, B und C:

1.) Zweckverband Rhein-Ruhr www.vrr.de
2.) Zweckverband Rhein-Sieg www.vrsinfo.de
3.) Zweckverband Aachen www.avv.de
4.) Zweckverband Ruhr-Lippe www.zrl.de
5.) Zweckverband Münsterland www.zvm.info
6.) Zweckverband Ostwestfalen-Lippe (Sechser) www.vvowl.de
7.) Zweckverband Paderborn / Höxter www.nph.de
8.) Zweckverband Westfalen-Süd www.zws-online.de

9.) Zweckverband Niederrhein

 

www.vrr.de

 

Kooperationsraum A Verkehrsverbund Rhein-Ruhr www.vrr.de
Kooperationsraum B Nahverkehr Westfalen-Lippe www.nwl-info.de
Kooperationsraum C Nahverkehr Rheinland www.nahverkehr-rheinland.de

 

Teil 5: Übersicht über die zur Zeit in NRW vorkommenden Bahngesellschaften

Es gibt zur Zeit elf verschiedene Bahngesellschaften, die die Schienen im Land unsicher machen. Sie werden hier kurz vorgestellt.

1. DB Regio NRW / DB Regio Rheinland / DB Regio Westfalen

Die DB Regio AG ist als EVU die Nahverkehrssparte und zugleich eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Bahn, die DB Regio NRW GmbH wiederum eine Tochter der DB Regio AG mit Sitz in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Sie fährt auf den meisten Regional- expresslinien und zahlreichen Regionalbahnen, vor allem im Süden und Westen. Wie man oben auf der Karte sieht, ist die DB der Platzhirsch, auch wenn zunehmend Linien von privaten Eisenbahnunternehmen befahren werden.

Die Züge der DB Regio NRW sind nahezu alle verkehrsrot und mit "DB-Keks" und dem Schriftzug "DB Regio" an der Seite versehen.

Bei den Regionalexpress-Linien werden meist lokbespannte Doppel- stockwagen (oberes Bild rechts) oder Triebwagen der Baureihe 425 eingesetzt. Vereinzelt fahren Triebwagen der Baureihen 612 (Regio- Swinger), 628, 644 (Talent) oder 648 (LINT). Die letzten Dieselloks (Baureihe 218) fuhren bis 2009 auf dem RE 12.

Im Regionalbahn-Bereich ist der Fahrzeugeinsatz meist lokal bedingt. Um Dortmund und Siegen fahren zum größten Teil Triebwagen des Typs LINT (Baureihe 640 und 648 - siehe mittleres Bild rechts), im Raum Köln vor allem Talent (Baureihe 644). In der Fläche findet man die etwas älteren, zweiteiligen 628 / 928er auf den Dieselstrecken und Baureihen 425 oder 426 auf den elektrifizierten Strecken. Hier und da gibt es einmalige Sonderlinge wie RegioSprinter oder die BR 646. Vereinzelt treten noch lokbepannte n-Wagen-Züge auf, wobei das Wagenmaterial meist mehrfach modernisiert ist.

Das gesamte Netz der S-Bahn Rhein-Ruhr und Rhein-Sieg / Köln (mit Ausnahme der Regiobahn-S28) wird von der DB-Regio betrieben. Eingesetzt werden meist Triebwagen der Baureihe 422 (VRR) oder 423 (VRS). Sofern noch nicht ersetzt kommen auch Loks der Baureihe 143 mit x-Wagen zum Zuge.

Die Sitze sind in der zweiten Klasse meist mittelblau mit dunklen Quadraten im Schachbrettmuster angeordnet (siehe unteres Bild rechts), in der ersten Klasse entweder farblich umgekehrt (dunkler Hintergrund, hellere Quadrate) oder dunkelgrau / hellgrau.

Neben den noch nicht ausgeschriebenen RE-Linien des Landes hat die DB Regio NRW folgende Ausschreibungen gewonnen:

• Dieselnetz Köln:
• Drei-Länder-Bahn:
• Haard-Achse:
• Münsterland West:
• Sauerland-Netz:
RE 22, RB 23, RB 24, RB 25
RB 92, RB 93, RB 95
RE 2, RB 42
RB 63, RB 64 (+RB 50 als Netz Münster West)
RB 52, RB 53, RB 54, RE 57

Webseite: www.db-regio.de bzw. www.bahn.de

Deutsche Bahn

LINT auf der Hönnetalbahn

Innenraum Deutsche Bahn

   

NordWestBahn

NordWestBahn Desiro

NordWestBahn Innen

2. NordWestBahn (NWB)

Die NordWestBahn GmbH, ein EVU, ist eine Tochter der Veolia Verkehr GmbH, der Stadtwerke Osnabrück und der Verkehr und Wasser GmbH in Oldenburg. Veolia ist dabei das größte private Verkehrsunternehmen in Deutschland. Zur ihr gehört auch die Nord- Ostsee-Bahn (NOB), Ostseeland Verkehr (OLA) sowie Connex.

Seit 2000 fährt die NordWestBahn in Niedersachsen und Bremen, seit 2003 in Nordrhein-Westfalen.

Die NordWestBahn befährt heute und auch nach 2010 den größten Teil der privat betriebenen Linien in NRW, vor allem im Münsterland und im Raum Lippe. Folgende Ausschreibungen wurden gewonnen:

• Emschertal-Bahn (Einzeln)
• Emscher-Münsterland-Netz
• Ems-Senne-Weser-Netz
• Haller Willem (Einzeln)
• Niers-Rhein-Emscher-Netz
• Weser-Ems-Netz
RB 43
RE 14, RB 45
RB 67, RB 74, RB 82, RB 84
RB 75
RE 10, RB 31, RB 36, RB 44
(Niedersachsen)

Sämtliche Linien werden auf größtenteils unelektrifizierten Strecken betrieben und daher ausschließlich mit Dieseltriebwagen befahren. Eingesetzt werden in großer Zahl dreiteilige Triebwagen der Baureihe 643 (Bild links oben) in blau-gelber, blau-weißer oder albino-weißer Lackierung, auf der Linie RB 45 üblicherweise in der kürzeren zweiteiligen Variante. Auf den jüngeren Linien der NordWestBahn fahren zweiteilige LINT (DB-Baureihe 648) im entsprechenden Farb- schema. Im kurzen Testbetrieb ergänzten Triebwagen des Typs Desiro (DB-Baureihe 642) für einige Monate im Jahr 2009 den Betrieb auf der Emschertal-Bahn (Bild mitte).

Außerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr besitzen die Trieb- wagen benutzbare Fahrkartenautomaten. Einige haben einen Heißge- tränkeautomaten an Bord. Zwischen den Sitzen findet der Fahrgast zumeist ein Radio, in das er zum Hören von Musik nur mitgebrachte Kopfhörer einstecken muss, die allerdings auch käuflich zu erwerben sind. Als besonderen Service bietet die NordWestBahn einen kosten- losen Regenschirmverleih.

Abhängig von der Bauart der Triebwagen besitzen sie im Innenraum verschiedene Stoffmuster auf den Sitzen. Die typischen blau-gelben Talent haben blaue Sitze mit hellen Punkten (siehe unteres Bild links).

Webseite: www.nordwestbahn.de

   

3. Prignitzer Eisenbahn (PEG)

Die Prignitzer Eisenbahn GmbH ist eine Tochter der Arriva Deutsch- land GmbH, dem zweitgrößten privaten Verkehrsunternehmen in Deutschland nach Veolia mit Sitz in Putlitz in der Prignitz (Brandenburg). Zur Arriva gehört neben der Prignitzer Eisenbahn auch die Osthannoversche Eisenbahn AG (OHE) mit Metronom sowie die Regentalbahn mit der Vogtlandbahn. Die Prignitzer Eisenbahn ist sowohl EVU als auch EIU mit Verwaltung von Strecken in Brandenburg. In NRW fungiert die PEG nur als EVU.

In NRW befährt die Prignitzer Eisenbahn lediglich eine Linie. Folgende Ausschreibungen wurden von der PEG gewonnen:

• Westmünsterland-Bahn (Einzeln)
• Netz Ruhrort / Dorsten
RB 51 (bis 12/2011)
RB 36, RB 44 (nur bis 12/2010)

Die derzeit einzige ist die über 100km lange RB 51 "Westmünsterland- Bahn" von Dortmund via Lünen und Coesfeld nach Gronau bzw. weiter nach Enschede in den Niederlanden. Dazu kamen bis Dezember 2010 zwei kürzere Linien, die neun Kilometer kurze RB 36 "Ruhrort-Bahn" zwischen Duisburg-Ruhrort und Oberhausen und die ca. 30km lange RB 44 "Der Dorstener" zwischen Oberhausen und Dorsten. Beide wurden jedoch 2010 an die NWB übergeben. In Brandenburg betreibt die Gesellschaft drei weitere Linien.

Hier im Land werden alle Linien einheitlich durch dreiteilige Triebwagen des Typs Talent im blau-weiß-roten Design befahren. Innen sind die Sitze dunkelblau mit einem hellen Punktmuster. Auf der Westmünster- land-Bahn werden Haltestellenansagen zweisprachig (auf deutsch und niederländisch) durchgeführt. An den Triebwagen wird mit Schriftzügen dafür geworben, dass die Züge mit Biokraftstoff betankt werden.

Webseite: www.prignitzer-eisenbahn.de

Prignitzer Eisenbahn

Prignitzer Eisenbahn Innen

   

Eurobahn-Talent Rahden

4. Eurobahn (ERB)

Die eurobahn - kleingeschrieben - gehört der Keolis SA. mit Sitz in Paris. Ehemals wurde das Unternehmen unter der Beteiligung von Rhenus (bei der Rethmann, ein Müllentsorger aus dem Kreis Unna, Gesellschafter ist) gegründet.

Die eurobahn betreibt als EVU schon länger einige Linien im grenz- übergreifenden Verkehr zwischen Niedersachsen und NRW im Raum Lippe, fährt seit 2008 aber im großen Hellweg-Netz zwischen Paderborn, Soest, Dortmund und Münster:

• Der Lipperländer RB 73
• Hellweg-Netz RB 50, RB 59, RB 69, RB 89
• Maas-Rhein-Lippe-Netz RE 3, RE 13
• Ravensberger Bahn RB 71
• Weser-Bahn RB 77

Die Dieselstrecken werden mit Talent-Triebwagen im ansprechendem weiß-gelb-Design befahren, die Linien im Hellweg-Netz und im Maas-Rhein-Lippe-Netz mit Triebwagen des Typs FLIRT im ähnlichen Design.

Mit dem Ausbau des Netzes 2010 hat die eurobahn schnell die Fläche des Landes erobert.

Die Flirt-Triebwagen besitzen zwei Toiletten, Mehrzweckabteile und als pefektionistisch anmutendes Zeichen Haltestellenansagen, klar gesprochen von einer Moderatorin eines Lokalradiosenders aus Hamm. Die Sitze in den FLIRT sind blau-gelb gemustert (Hintergrund-bild dieser Seite).

Webseite: www.eurobahn.de

   

5. Abellio Rail NRW (ABR)

Die Abellio Rail NRW GmbH ist eine Tochter der Abellio GmbH, die wiederum eine Tochter der Essener Versorgungs- und Verkehrs- gesellschaft mbH ist, Teile der Firma wurden an den Investor Star Capital verkauft. Die gesamte Abellio GmbH wurde von NedRailways, wiederum eine Tochter der Nederlandse Spoorwegen (NS), über- nommen. Neben der Bahnsparte betreibt Abellio GmbH auch Busse.

Die Abellio Rail NRW befährt in NRW als EVU ein nicht zu unter- schätzendes Streckennetz im Ruhrgebiet und Sauerland. Folgende Ausschreibungen hat die Abellio gewonnen:

Emscher-Ruhrtal-Netz RB 46
Ruhr-Sieg-Netz RE 16, RB 40, RB 91
Der Müngstener RB 47 (ab 2013)

Sie betreibt den Verkehr auf dem RE 16 "Ruhr-Sieg-Express" zwischen Essen und Siegen bzw. Iserlohn (es findet eine Zugteilung statt) sowie den trassengleichen kleineren Linien RB 40 "Ruhr-Lenne-Bahn" von Essen nach Hagen und RB 91 "Ruhr-Sieg-Bahn" von Hagen nach Siegen / Iserlohn. Auf diesen Strecken werden drei- bzw. zweiteilige Triebwagen des Typs FLIRT eingesetzt, die ein schmuckes, silber-schwarzes Design tragen.

Mit der RB 46 "Glückaufbahn" (ehemals "NOKIA-Bahn") wird im Halbstundentakt eine kleine Regionalbahnlinie zwischen Bochum und Gelsenkirchen befahren. Hier fahren auf der durchgängig elektrifizierten Strecke silber-schwarze LINT-Dieseltriebwagen, am Wochenende jedoch auch zweiteilige FLIRT.

Die Sitze sind in beiden Zugarten rot-grau-schwarz gemustert, die Abteile sind kameraüberwacht. Fahrkarten können in RE 16, RB 40 und RB 91 an Bord gekauft werden, weshalb an der Strecke an sich die Automaten langsam abgebaut werden.

Im Ruhrgebiet haben sich die Linien der Abellio Rail als sauber, zuverlässig und pünktlich etabliert. Es gibt fast nie größere Beschmutz- ungen und durch Taufen von Zügen auf Kreise wird der Kontakt zu den Regionen hergestellt. Weniger beliebt war eine Zeit lang der Einsatz von Uralt-Rollmaterial, mit Hilfe derer die Zeit bis zur Auslieferung der Flirt-Triebwagen auf der Ruhr- Lenne-Bahn mit alten Silberlingen und D-Zugwagen im Originalzustand überbrückt wurde. So konnte man zwei Jahre lang nostalgisch auf rotem Kunstleder der Silberlinge, alternativ im Abteilwagen mit roten Stoffsitzen sitzen. Diese Wagenkonstel- lationen wurden unter den Pendlern und Eisenbahnfreunden als "Abellio Classic" oder häufiger auch als "Museumszug" bezeichnet.

Webseite: www.abellio.de

Abellio Rail NRW in Kirchhundem

Abellio Rail auf der Glückauf-Bahn in Wanne

Abellio Rail Innen

   

Westfalenbahn in Rheine

Westfalenbahn Innen

6. Westfalenbahn (WFB)

Die Westfalenbahn GmbH ist ein EVU und wird von vier Unternehmen mit gleichen Anteilen gebildet: Die oben unter Punkt fünf genannte Abellio GmbH, moBiel GmbH (eine Tochter der Stadtwerke Bielefeld), Mindener Kreisbahnen GmbH und Verkehrsbetriebe Extertal-Exter- talbahn GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld wurde 2005 gegründet.

Seit 2007 fahren die Züge der Westfalenbahn auf vier Regional- bahnlinien in NRW. Folgende Ausschreibungen hat die Westfalenbahn gewonnen:

Teutoburger-Wald-Netz RB 61, RB 65, RB 66, RB 72

Die Strecken aller Linien sind elektrifiziert, daher fahren überall drei- oder fünfteilige FLIRT, die mit ihren bunten Leuchtfarben Neongelb, Türkis und Blau und dem stilisierten Westfalen-Ross auf der Front und der Seite auffallen.

Innen sind die Sitze ebenfalls blau-grün mit hellen Punkten gemustert und auffallend gut gepolstert. Die Zwischenwände der Wagen- übergänge sind hellblau. Die Züge sind kameraüberwacht, die Fünfteiler besitzen zwei Toiletten.

Webseite: www.westfalenbahn.de

   

7. Transregio (TR)

Die Transregio Deutsche Regionalbahn GmbH wurde 1999 von der Rheinbahn Düsseldorf und der Moselbahn Trier gegründet, gehört allerdings heute zur Rheinbahn und zu EuRailCo und hat ihren Sitz in Trier (Rheinland-Pfalz).

Sie betreibt heute als EVU zwei Regionalbahnlinien. Dazu gehört die MRB 26 "MittelrheinBahn", die von Köln linksrheinisch über die Grenze zwischen NRW und Rheinland-Pfalz nach Koblenz fährt. Die andere Strecke liegt komplett in Rheinland-Pfalz und verbindet Koblenz mit Mainz ("MRB 32", ebenfalls mit dem Namen "MittelrheinBahn").

Beide Linien werden befahren von Triebwagen des Typs Desiro Mainline (kurz "Desiro ML"; Baureihe 460). Diese Triebwagen fallen auf durch ihre lichtgraue Farbe und den gelben Türbereichen sowie die wuchtigen Fronten.

Innen dominieren die gelben Haltestangen und Griffe an den Sitzen sowie die großen Informationsdisplays unter der Decke.

Webseite: www.trans-regio.de

Tansregio in Köln

Transregio Innen

   

Regiobahn in Kaarst

Regiobahn Innen

8. Regiobahn (mit Rheinisch-Bergischer Eisenbahngesellschaft)

Der vollständige Name des Unternehmens ist Regionale Bahngesell-schaft Kaarst-Neuss-Düsseldorf-Erkrath-Mettmann-Wuppertal mbH.
Es hat seinen Sitz in Mettmann. Alle im Namen angegebenen Städte besitzen Firmenanteile.

Die Regiobahn wurde 1992 gegründet, 1998 übernahm sie als EIU die insgesamt 18km langen Strecken von Neuss nach Kaarst und von Gerresheim nach Mettmann, sanierte diese und unterhält sie heute.

Zwischen Kaarst und Mettmann-Stadtwald ist seitdem vom EVU Rheinisch-Bergische Eisenbahngesellschaft (Veolia) im Auftrag der Regiobahn ein S-Bahnbetrieb eingerichtet. Unter dem offiziellen Namen S28 ist die einzige private und dieselbetriebene S-Bahn im Großraum Rhein-Ruhr anzutreffen.

Befahren wird sie im 20-Minuten-Takt durch weiß-rote Talent, die wiederum der Regiobahn gehören. Die Bahnhöfe und Haltepunkte sind einheitlich und modern gestaltet, es zieht sich das Farbschema Rot durch die Architektur. Innen sind die zweiteiligen Talent mit rot-schwarz-grau-gemusterten Sitzen bestückt, an der Decke hängen Überwachungskameras.

Mit Hilfe der Regiobahn ist es gelungen, eine Strecke zu moder- nisieren, einen S-Bahntaktverkehr einzurichten und damit die Be- völkerung soweit zu mobilisieren, dass die Fahrgastzahlen bis heute um ein Vielfaches im Vergleich zum Betrieb mit der Deutschen Bahn angestiegen sind.

Die Ausweitung des Netzes der Regiobahn ist daher in Planung.

Webseite: www.regiobahn.de / www.veolia-verkehr.de

   

9. Rurtalbahn (RTB)

Die Rurtalbahn GmbH gehört der Dürener Kreisbahn und der R.A.T.H. GmbH und wurde 2003 gegründet. Ihr Firmensitz ist Düren. Es ist sowohl ein EIU als auch ein EVU.

Die Rurtalbahn GmbH besitzt seit 1992 (damals noch unter dem Namen Dürener Kreisbahn) die Eisenbahnstrecken der Rurtalbahn (Düren-Heimbach sowie Düren-Linnich) sowie die Bördebahn Düren-Zülpich - alles in allem etwa 90 Kilometer Schienenstrecke. Diese Strecken sollten von der Bundesbahn stillgelegt werden. Der Kreis Düren konnte mit der Dürener Kreisbahn jedoch die Strecke für einen symbolischen Gegenwert von 1 DM (umgerechnet ca. 51 Cent) kaufen und ab 1993 einen Taktverkehr einrichten.

Nach anfänglich eingesetzten umgebauten Uerdinger Schienenbussen fahren seit 1995 die bekannten blau-weißen RegioSprinter. Es sind dreiteilige, sehr kurze Triebwagen im Farbschema blau-weiß. Sie besitzen Fahrkartenautomaten, Entwerter, Geldwechsler und Fahrrad- abteile. Toiletten sind nicht in den kleinen Wagen zu finden. Für Wärme sorgen verteilte Heizlüfter. Die Sitzpolster sind sehr bunt und unregelmäßig gestaltet, also feindlich gegen Tags. Man liebäugelt allerdings offenbar langfristig mit der Anschaffung neuer Fahrzeuge.

Wie auf der Regiobahn auch konnten die Fahrgastzahlen im Vergleich zum letzten Betriebsjahr der Deutschen Bahn bis heute um ein Vielfaches gesteigert werden. Die Rurtalbahn hat den Ruf, besonders zuverlässig und pünktlich zu sein.

Webseite: www.rurtalbahn.de

   

10. Vectus (VEC)

Die Vectus Verkehrsgesellschaft mbH, 2003 von der Hessischen Landesbahn GmbH und der Westerwaldbahn GmbH mit Sitz in Limburg (Lahn) gegründet, fährt hauptsächlich im Nachbarland Hessen auf fünf Bahnlinien. Mit einem Bahnhof und einem Haltepunkt tangiert die Linie RB 28 "Oberwesterwald-Bahn" das Bundesland NRW.

Auf sämtlichen Linien fährt Vectus mit Triebwagen des Typs LINT (Baureihe 640 oder 648) im markanten grün-weiß-gelben Design.

Webseite: www.vectus-online.de

   

11. Hellertalbahn (HTB)

Die Hellertalbahn GmbH ist ein EVU mit Sitz in Betzdorf und wurde 1999 von der Westerwaldbahn GmbH, der Kreisbahn Siegen- Wittgenstein und der Hessischen Landesbahn GmbH gegründet.

Kurz vor der schon fast vollzogenen Stilllegung der Strecke Betzdorf- Dillenburg wurde diese durch die Ausschreibung des Nahverkehrs 1997 gerettet. Seitdem fährt die Hellertalbahn als RB 96 "Hellertal-Bahn" mit Gelenktriebwagen von Stadler (GTW 2/6) zwischen den beiden Zielen, jedoch zumeist im Zweistundentakt. Langfristig soll der Takt verbessert werden.

Für die diese Verbindung kam das Regionalisierungsgesetz 1996 daher in letzter Minute.

Webseite: www.hellertalbahn.de

   
 

12. Hessische Landesbahn (HLB)

Die Hessische Landesbahn gehört - wie der Name schon sagt - dem Land Hessen und wurde bereits 1955 gegründet. Sie betreibt einige Bahnlinien im Nachbarland, von denen der Main-Sieg-Express (RE 99 (NRW) / RE 40 (Hessen)) von Frankfurt a.M. nach Siegen über die Grenze nach NRW fahren wird. Bilder folgen bei Gelegenheit.

Webseite: www.hlb-online.de

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