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KBS 437 - Die Hönnetalbahn: Bahnhöfe und Haltepunkte

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Haltepunkt Garbeck - "EGAR"

Garbeck liegt auf halbem Wege zwischen Balve und Neuenrade und hat etwa 3.000 Einwohner. Damit ist es eines der größeren Dörfer an der Hönnetalbahn. Vergleichbar ist es mit Ardey. Der Vorteil zu diesem Fröndenberger Vorort ist jedoch das Vorhandensein einer Kirche, der Pfarrkirche Heilige Drei Könige. Das Dorf liegt unterhalb einiger bis zu 500m hohen Berge, hier macht die Hönne einen 90°-Knick von Süden nach Osten. Unweit des Dorfes befindet sich eine der typischen Hönnetaler Höhlen, die Frühlingshauser Höhle. Mit etwas Glück kann man diese von der Bahn aus erkennen. Am Ostrand des Dorfes hat sich beim Bahnhof ein Industrie- und Gewerbegebiet angesiedelt. 

 

Die Bahnstation liegt weit außerhalb des eigentlichen Dorfes. So muss man von bis zur Ortsmitte fast einen Kilometer zu Fuß laufen. Das Bahnhofsgebäude, längst geschlossen, wurde nach einem Brand saniert und zu einem Jugendgästehaus umgebaut. Ringsum stehen Spiel- und Sportgeräte, auf einer Wiese entlang der Bahnstrecke reihen sich im Sommer Großraumzelte. Sitzgruppen aus Holz versprechen gemütliche Abende beim Lagerfeuer. Und direkt am Gelände vorbei fährt die Hönnetalbahn. Wenn Kinder winken - winken Sie doch zurück! Die Lokführer tun´s auch und drücken auch mal auf das Horn. 

 

Haltepunkt Garbeck Hönnetalbahn

Garbeck: Uhr fehlt, das Stationsschild rostet.

Bahnhofsgebäude Garbeck Hönnetalbahn

Das Jugendgästehaus im alten Bahnhofsgebäude

Bahnhof Garbeck Hönnetalbahn

Auch der alte Güterschuppen wird mitbenutzt

Garbeck Hönnetalbahn

 

Garbeck Hönnetalbahn

 

Garbeck Hönnetalbahn

Hinter Garbeck steigt die Strecke zur letzten Etappe an

Garbeck hatte einmal ein Überholgleis, davon ist heute nichts mehr zu sehen. Zur Ausstattung des Haltepunktes: Es gibt eine Wartehalle im üblichen Stil, eine Info- und Notrufsäule - solarbetrieben -, Mülleimer und eine Informationstafel. Vom Fahrkartenautomaten steht nur noch das Fundament. Der Entwerter ist außer Betrieb. Ein Fernsprecher hängt an einer dicken Säule, die einmal eine Uhr getragen haben könnte. Natriumdampflampen beleuchten die Szene bei Nacht. Als Stationsschild gibt es lediglich ein altes, rostiges Metallschild aus Bundesbahnzeiten. Wie in Ardey, Frömern und Küntrop auch.  

 

Der Bahnsteig hat eine Höhe von 38cm, ist also für Niederflurfahrzeuge geeignet - ansonsten muss eine Stufe bestiegen werden. Die Länge des Bahnsteigs beträgt 116 Meter. Die beiden benachbarten Bahnübergänge Garbeck I und II wurden 2006 mit Schranken gesichert. Garbecks Halt gehört zur Kategorie 6, der Stationspreis beträgt 2,95 Euro.

 

(c) Bilder, Text und Grafiken: S.Hellmann - www.mytrainsim.de

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