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Nahverkehr in NRW: Teil 1 - RB 92: Der Biggesee-Express

Der Biggesee-Express ist eine 24 km kurze Regionalbahnlinie im Sauerland und verbindet die Stadt Olpe mit dem Bahnknotenpunkt Finnentrop.

Die Biggetalbahn ist eingleisig und unelektrifiziert. Sie knüpft in Finnentrop seit 1875 an die Ruhr-Sieg-Strecke Hagen-Siegen an. Einst verlief die Strecke von Olpe weiter bis Freudenberg und als Asdorftalbahn weiter nach Betzdorf. Dieser Abschnitt wurde jedoch im Jahr 2000 endgültig stillgelegt, nachdem der Personenverkehr bereits 17 Jahre zuvor eingestellt wurde. Die Schienen auf dieser Trasse wurden schließlich abgebaut. Von Olpe verlief außerdem die Aggertalbahn nach Dieringhausen und weiter nach Köln. Auch sie ist heute größtenteils stillgelegt und nur noch in Abschnitten zwischen Dieringhausen und Overath aktiv (vgl. dazu Artikel zur RB 25).

Die meisten der Halte des Biggesee-Expresses sind Bedarfshalte, Hohen Hagen wird sogar nur im Sommer angefahren. Eingesetzt werden Solo- oder Doppeltriebwagen des Typs DB 640, die von der 3-Länder-Bahn unterhalten werden. Auf der Linie ist ein Stundentakt eingerichtet. Etwas mehr als eine halbe Stunde benötigt der Zug von einem zum anderen Linienende.

Hauptanreiz für die Exkursion ist der Vergleich zwischen Simulation und Realität. Für den Microsoft Train Simulator hat die Firma "German Railroads" in ihrem ersten Addon die Bigge-, Asdorftal- und den stillgelegten Abschnitt der Aggertalbahn bis Dieringhausen nachgebaut. So ergibt sich hier ein in die 70er Jahre zurückversetztes Streckennetz. In wie weit das Addon mit der Realität übereinstimmt, wird diese Fahrt zeigen.

Streckenkarte Biggetalbahn

Die Regionalbahn Finnentrop-Olpe hat alleine vom Namen schon Besonderheit: Bekanntlich wird in NRW neben der durchlaufenden Nummerierung auch vom Namen her zwischen Nahverkehrslinien unterschieden. Dabei tragen Regionalexpresslinien das Wort "Express" im Namen (z.B. »Westfalen-Express« oder »Sauerland-Express«) und Regionalbahnen das Wort "Bahn" (»Hönnetal-Bahn«, »Ruhrort-Bahn«) - sofern sie nicht eine alternative Namensgebung haben (»Der Winterberger«, »Haller Willem«, »Der Lipperländer«). Und der "Biggesee-Express" müsste vom Namen her ein schneller Regionalexpress sein. Nicht wirklich wichtig, aber schon irgendwie merkwürdig. Ob das nun aus touristischen Zwecken ist, oder weil die Konventionen in NRW den Bestimmern unbekannt waren - man weiß es nicht.

Am 18. Oktober 2003 ereignete sich kurz vor 11 Uhr morgens ein Zugunglück in Attendorn. Während Bauarbeiten an der Listertalbrücke bei Hohen Hagen kamen zwei abgestellte Güterwaggons ins Rollen und legten die abschüssige Strecke via Listerscheid und Kraghammer bis nach Attendorn zurück. Kurz vor dem Bahnhof stießen die Wagen auf einem Bahnübergang mit einem PKW und mehreren Fußgängern zusammen, zwei Menschen wurden getötet und mehrere verletzt. Ein Waggon rollte dabei noch einen Kilometer weiter talabwärts. Sämtliche Bahnübergänge waren wegen der Bauarbeiten deaktiviert. Glücklicherweise stand gerade nicht der auf den Abschnitt Finnentrop-Olpe beschränkte Nahverkehr im Bahnhof Attendorn.

 

Prolog: Geographie und Geschichte:

Bis in die 1950er Jahre floss die Bigge kurvenreich durch ein idyllisches sauerländer Tal, das ein wenig landwirtschaftlich geprägt war. Nur kleine Teiche und Seen befanden sich hier, außerdem die Ortschaften Sondern, Unter-Eichhagen, Listernohl, Schneppenohl, Weikenohl, Kessenhammer, Howald, Kirchesohl, Stade und andere Weiler. Dabei ist Ohl ein Hinweis auf eine Flussniederung, in dem Fall die der Bigge.

Die schnellste Verbindung zwischen diesen Orten (allerdings nicht zwangsläufig mit Station) stellte die Biggetalbahn dar, eine Eisenbahnstrecke, die dem Fluss Bigge weitestgehend am Ufer folgte. Bei Kraghammer führte sie der Kraghammer-Tunnel auf etwa 100 Metern Länge unter einem Höhenzug nach Süden hindurch, zwischen Sondern und Eichhagen unterquerte der heute noch ansatzweise in der Topographie zu erahnende etwa 160m lange Schneppenohler Tunnel eine schmale Gebirgs- zunge. In der nebenstehenden Karte konnte der alte Streckenverlauf anhand geeigneter Quellen recht lagetreu, wenn auch etwas abgerundet, rekonstruiert werden. Zum Vergleich mit der heutigen Situation ist die "Neubaustrecke" etwas blasser mit eingezeichnet.

Zur Regulierung des Wasserstandes der Ruhr und somit auch zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung durch Wasserwerke an der Ruhr sowie zum Hochwas- serschutz plante man nach dem Zweiten Weltkrieg die Errichtung einer Talsperre im Biggetal. Für die Finanzierung wurde vom Wasserversorger der sogenannte »Biggepfennig« für jeden verbrauchten Kubikmeter Wasser erhoben, zunächst betrug dieser im Widerspruch zum Namen etwa 1,2 Pfennig, zuletzt ca. 1,8 Cent. Zum 01.01.2010 wurde dieser Beitrag jedoch abgeschafft. Begünstigt wurde dieser Beitrag durch das extra für den Bau der Talsperre geschaffene Biggetal- sperrengesetz, kurz BigTalspG, vom 10. Juli 1956.

Im Jahre 1956 begann der Bau des Stausees im Biggetal und dauerte etwa neun Jahre. Der eigentliche Bigge-Damm steht heute südlich von Attendorn in der Nähe der Siedlung Kraghammer. Es handelt sich dabei um einen in der Basis 220 Meter breiten Fels-Erdwall, der auf der Seeseite mit Asphalt abgedichtet ist. Der Damm sollte das Wasser der Bigge auf etwa 15 Kilometern Länge von Kraghammer bis kurz vor Olpe aufstauen. Da die Biggetalbahn immer in Flussnähe verlief, musste auch sie zwangsläufig im Wasser versinken. Entgegen der ersten Planung, die Strecke komplett stillzulegen, entstand als Alternative die Neubaustrecke am Westufer, die wir heute kennen und die auch heute aktiv benutzt wird.

Zeitgleich mit dem Staudamm bei Kraghammer wurden die neuen Brücken und Böschungen der neu entstehenden Straßen und der Bahnstrecke gebaut. Außerdem fand die Umsiedlung von unter dem Wasserspiegel des zukünftigen Sees liegenden Orten statt.

Biggesee im Sauerland

Die größeren Siedlungen Sondern und Eichhagen zogen nahezu geschlossen in die höheren Regionen oberhalb des Wasserspiegels und Listernohl nach Neu-Listernohl östlich von Kraghammer direkt an den Biggedamm um. Vereinzelt werden bei extremen Niedrigwasser Relikte wie Brückenrampen, Geländeeinschnitte vor den ehemaligen Tunneln oder Bahndämme sichtbar, wie zuletzt im Jahre 2003 geschehen. Teile des Kraghammer-Tunnels werden seit der Flutung vom Ruhrverband heute noch für technische Anlagen genutzt, weswegen sich auf der seeabgewandten Seite ein Tor im Berg be- findet.

Bei Olpe verläuft die Bahnstrecke heute quer durch den See über einen langen, gewundenen Damm. Hier in etwa trifft die Neubaustrecke auf die alte Bahnstrecke durch das Biggetal. Bei Eichhagen wurde ein Vorstaudamm errichtet, ebenso bildet die schon länger vorhandene Listertalsperre ein Vorstaubecken.

1965 war der Bau abgeschlossen, bereits im Juni des Vorjahres fuhren die ersten planmäßigen Züge über die Neubaustrecke. Heute ist der See ein beliebtes Erholungsgebiet. Spuren des Dramas der Umsiedlungen und eine Zerstörung der alten Täler sind nicht zu sehen. Der See fügt sich sehr romantisch in die hügelige Landschaft des Sauerlandes ein. Segelboote und zwei Fahrgastschiffe fahren über das Wasser und werfen Wellen ans steinige Ufer. Man liegt am Strand und badet. Als wäre der See schon immer dagewesen.

 

Exkursion - der Anfang allen Übels

Die Sonne scheint an diesem Samstagvormittag im Frühling, es ist schön warm. Das niegelnagelneue NRW-Ticket ist frisch aus dem Drucker gekommen. Und wird recht spontan ohne größere Planung, die in späteren Exkursionen getroffen werden würde, den nächsten Zug Richtung Süden. Einzig ein Blick auf den Linienplan - die Fahrtzeiten standen in einem Heft des Zweckverbandes Ruhr-Lippe in der Tasche. Ich nehme das, was als nächstes kommt. Eine zweite Fahrt fand Anfang September 2009 statt - diesmal mit Planung für die fehlenden Löcher.

Umsteigen in Fröndenberg, Hagen und Finnentrop. Fahrtzeit etwa 1 3/4 Stunden, davon allerdings alleine eine halbe Stunde Aufenthalt in Hagen und jeweils zehn Minuten in Fröndenberg und Finnentrop.

Mich hätte ja schon mal interessiert, was eine einfache Fahrt nach Olpe regulär gekostet hätte. Dummerweise hatte der Automat in Fröndenberg keine Lust, mir das anzuzeigen.

Mit einem Single-Tagesticket wäre ich allerdings mit 22 Euro dabei gewesen. Nach Sondern hätte es rund 24 Euro einfache Fahrt gekostet - sprich 48 Euro hin und zurück. Wer das kauft...!

Mit dem Ruhr-Sieg-Express in Form eines Flirt-Triebwagens der Abellio Rail komme ich nach unzähligen Langsamfahrstellen und immerhin sieben Minuten Verspätung in Finnentrop an. Zuvor haben wir in Letmathe planmäßig den Zugteil nach Iserlohn stehen lassen.

Fehlermeldung am Fahrkartenautomaten

Finnentrop. Dort, wo die Bigge in die Lenne fließt. Das Biggetal ist erreicht. Noch habe ich Zeit für meinen Anschluss nach Olpe und Gelegenheit, mich am Bahnhof umzuschauen. Schien zu Hause noch die Sonne, ist es hier noch nebelig. Als erstes fallen die ausgeblichenen Triebwagen der 3-Länder-Bahn auf...

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Finnentrop

Endstation des Biggesee-Expresses in Finnentrop

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Reiterstellwerk Finnentrop

Finnentrops Bekanntes Reiterstellwerk

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Finnentrop

Bahnsteige und Tankanlage

Ruhr-Sieg-Express der Abellio in Finnentrop

Ruhr-Sieg-Express von Essen nach Siegen macht Station

Finnentrop ist ein Zusammenschluss von mehreren kleinen Dörfern und Gemeinden. Der Bahnhof der Stadt liegt im Tal der Lenne, während sich Ortsmitte und Rathaus oben auf dem Berg befinden. Das markante Bahnhofsgebäude wurde entgegen Initiativen zum Erhalt im Dezember 2007 abgerissen, also wenige Monate vor der ersten Erkundung. Daher war damals der halbe Bahnhof auch eine Baustelle. Doch manche Opfer fordern auch neue Chancen, denn hier soll ein kleiner Busbahnhof ohne großen Umstiegsweg zum Zug entstehen. Etwas weiter im Norden steht das alte Reiterstellwerk, welches erhalten geblieben ist. Außerdem ein Ringlokschuppen ohne Gleisanschluss. Begrenzt wird das Gelände durch die Lenne und durch eine Bundesstraße. Hier steht die bekannte Wurstfabrik Metten. Unter anderem kommen hier die "Dicken Sauerländer" her, die in zahlreichen Supermärkten in Deutschland zu kaufen sind.

Der Bahnhof hat drei Bahnsteige, von denen nur der mittlere rechts und links an zwei Gleise angeschlossen ist. Der äußerste liegt direkt hinter dem dritten Gleis und ist einseitig abgesperrt, der erste wird an der Ostseite durch Bushaltestellen begrenzt. KS-Signale haben den lokalen Fahrdienstleiter ersetzt. Das alte Fachwerkhaus-Stellwerk am Bahnübergang steht allerdings noch - ungenutzt.

Der Biggesee-Express wartet bereits, man hat etwa zehn Minuten Puffer in der Umsteigezeit. Der einteilige LINT 27 (= Leichter innovativer Nahverkehrstriebwagen, etwa 27 Meter lang) der Baureihe 640 steht direkt nebenan auf dem Gleis zwischen dem äußersten und dem mittleren Bahnsteig. Im Gegensatz zu den als Hönnetal-Bahn fahrenden 640ern ist dieser modifiziert. Es gibt Armlehnen, größere Gepäckablagen, Trittstufen unter den Türen und einen Fahrkartenautomaten. Mit ihm fahre ich zunächst bis Attendorn. Vorbei am Bedarfshalt Heggen und dem kleinen Ahauser Stausee erkennt man das ein oder andere Objekt wieder, welches auch in der Simulation im Train Simulator vorhanden ist, beispielsweise ein Gutshof, Straßenbrücken oder auch die Burg Schnellenberg, die eben oberhalb von Attendorn im Nebel auftaucht.

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Attendorn

Bahnhof Attendorn - etwas heruntergekommen

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Attendorn

RB 92 nach Olpe fährt ein

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Attendorn

Kreuzungsbahnhof Attendorn

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Attendorn

Kirche im Zentrum

Der Bahnhof ist der einzige Kreuzungsbahnhof auf der Strecke. Hier warten die Züge gegenseitig aufeinander. Das alte Bahnhofsgebäude existiert noch, sieht allerdings ein wenig heruntergekommen aus. Über einen kleinen Bahnübergang betritt man den Mittelbahnsteig. Ich nehme eine Stunde Zeit für eine Stadtbesichtigung. Eine schöne Kleinstadt! Markante Kirche mit Zwiebelturm im Zentrum, Pulverturm, Markt in der Innenstadt und viele gutbesuchte Straßencafés. Andererseits Kik neben Ernstings Family, 99Cent-Shop neben noch anderen Billigläden. Und wieder komme ich mir vor wie zu Hause in Fröndenberg.

Flugs zurück zum Bahnhof - die Stunde ist schnell vergangen. Der nächste LINT nach Olpe fährt an mir vorbei in den Bahnhof. Prompt klingelt das Telefon. Im Display sehe ich, dass es ein Studikollege ist, mit dem man in den ein oder anderen Seminaren oder Vorlesungen die Bank teilt. Gerade ungünstig, aber was soll´s. "Hey Sebi, was machst du in Attendorn?" Upps! Ich dreh mich um - am Bahnsteig seh ich ihn nicht, also muss er im Zug sitzen, der gerade an mir vorbeigefahren ist. Tatsache. Er sitzt in dem, mit dem ich auch fahren wollte. Noch jemand, der das NRW-Ticket in Richtung Biggesee testet! Und das am selben Tag, zur selben Zeit und mit dem selben Zug! Zufälle gibts...! Wir haben uns nicht einmal abgesprochen.

Nach kurzem Gespräch mit eben diesem Kollegen, der allerdings nur bis Sondern fahren möchte, entdecke ich, dass der Lokführer entgegen seines Kollegen bei der ersten Fahrt die Gardine hinter der Glastür des Führerstandes nicht zugezogen hat. Um die Strecke ein wenig mit dem Biggetal aus dem Simulator zu vergleichen, setze ich mich möglichst wenig aufdringlich hinter die Glasscheibe zum Führerstand auf eine Armlehne. Der Lokführer erkennt an der nächsten Station Kraghammer mein Interesse für die Strecke, öffnet die Tür und läd mich ein, neben ihm auf dem Führerstand Platz zu nehmen. Das lass ich mir nicht zweimal sagen! Jetzt kommen die bekannten Doppelbrücken vom Biggesee - und die kann man vom üblichen Sitzplatz nur schwer sehen. Die möchte ich auch noch mal von außerhalb begutachten, daher steht später noch eine kleine Wanderung an. Neben dem schönen Überblick durch die Frontscheibe bekomme ich auch wissenswerte Informationen zur Strecke. Wie es in Zukunft aussieht? Tja. So ziemlich alle Sauerländer Nebenstrecken sind langfristig durch das Stilllegungsgespenst bedroht. Trotz einigermaßen funktionierendem Tourismus am Biggesee.

In Sondern steigt mein Studikollege mit Begleitung aus. Nun fahren wir auf Olpe zu. Im Train Simulator in den 70er Jahren ein florierender, großzügiger Bahnhof: Empfangsgebäude, Hausbahnsteig, Mittelbahnsteig, Stellwerk, Güterbereich, Wasserkran und viel mehr. Und heute?

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Olpe

Bahnhofsgebäude von Olpe

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Olpe

Busbahnhof und Bahnhof aus Richtung Stadtmitte gesehen

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Olpe stellwerk

LINT passiert das alte Stellwerk ohne Fenster und Einrichtung

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Olpe

Biggesee-Express an der Endstation Olpe (April '08)

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Olpe RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Olpe

Es existiert nur noch ein einziges Gleis, was den Bahnhof zu einem Haltepunkt macht. Dieses Gleis endet am Hausbahnsteig. Weiter hinten, wo es einmal nach Betzdorf ging, steht der Puffer im Unkraut. Dahinter wird geparkt. Der Mittelbahnsteig hat keinen Gleisanschluss. Das Stellwerk ist verlassen - schon lange. Dementsprechend sieht es auch aus. Von der Gleisseite her sehen das gesamte Umfeld und auch der Bahnhof sehr schmuddelig und heruntergekommen aus. Die Aufenthaltsqualität ist niedrig. Insbesonders abends im kalten Winter ein angenehmes Plätzchen, um auf den Zug zu warten...

Apropos angenehmes Plätzchen. Am Bahnhof stehen drei Jungs mit der Ich-bin-der-Boss-und-was-ich-sage-ist-Gesetz-Einstellung. Einer von ihnen äußert sich verächtlich, dass ich hier Bahnhof und Zug fotografiere, obwohl er nicht annähernd Ziel des Objektivs ist. Da ich völlig ohne Beachtung vorbeilaufe, höre ich hinter mir nur "Arroganter Fatzke!" und "Deine Schuhe hat mein Opa schon im dritten Weltkrieg getragen!" Herr, lass Hirn vom Himmel regnen. Ohne seine Erlaubnis mache ich weiter. Irgendwas ruft er hinterher, ich höre es nicht mehr. Zu weit weg und vom Winde verweht.

Vom Bahnhof geht es kurz in die Innenstadt. Sie ist nicht besonders groß. Den Mittelpunkt bildet ein rechteckiger Marktplatz. Hier im Zentrum finden sich viele der typischen Sauerländer Schieferhäuser. Das Rathaus hinter dem Bahnhof hingegen ist ein moderner, hässlicher Klotz.

Olpe Markt

Marktplatz: Cafés unter Bäumen

Olpe

 

Olpe Rathaus Olpe

Am Südende des Biggesees befindet sich ein Strandbad. Von hier aus kann man die Biggetalbahn sehen, die hier auf einem Damm quer durch den See verläuft. Eine niedrige Brücke sorgt für einen Wasserdurchfluss. Leider überziehen auch einige große Straßenbrücken den See.

Damm über den Biggesee

Ein 640er auf dem Weg von Olpe nach Finnentrop

Damm über dem Biggesee

Biggesee-Express auf einem Damm mitten im See

Inzwischen rückt der Zeiger auf die "zehn nach", der Lokführer wirft den Motor des Triebwagens an. Mein Zeichen. Ich geselle mich wieder zu ihm, er legt sein Buch von Charlotte Link zur Seite. Es sei manchmal öde, so allein zu warten und überhaupt die kurze Strecke zu befahren, sagt er. Immerhin ist man nach ca. 30 Minuten am Ziel, erst zwanzig Minuten später geht es dann wieder zurück. Auch eineinhalb Jahre später sieht man einen anderen Lokführer mit einem dicken Buch bewaffnet warten. Abfahrt auf die Sekunde genau. Der kleine Triebwagen ist in Olpe doch noch relativ voll geworden. Der Fahrer beschleunigt und jetzt geht es über den bereits genannten Damm mitten durch den See. Früher gab er mal ein schöneres Fotomotiv ab, heute verlaufen einige dicke Rohre und ein Radweg neben der Trasse und verdecken Teile des Zuges.

Der nächste Halt ist Eichhagen. Es ist ein Bedarfshalt, bei dem nur auf Haltewunsch im Zug (rote Stopp-Tasten) oder wenn Menschen am Bahnsteig stehen gehalten wird. Hier liegt direkt gegenüber des Haltepunktes ein Vordamm der Biggetalsperre. Er verhindert, dass zu viele mitgeschleppte Sedimente in den Biggesee gespült werden und diesen verlanden. Ab und zu muss dieses Vorbecken ausgebaggert werden.

In Eichhagen erkennt man eine besondere Architektur der Wartehäuser. Sie sind mit Backsteinen gemauert und haben ein rundes Betondach. Der Backstein ist rot gestrichen, wurde jedoch mehrfach durch unerlaubte, mal mehr und mal weniger künstlerische Elemente überdeckt. Ich bleibe auch vorerst in Sondern sitzen und übersehe, dass in Sondern der Studikollege mit seinem Kumpel wartet.

                                         Zwischenstation am Bedarfshalt Eichhagen

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Eichhagen

Der nächste Halt ist eigentlich in Attendorn-Hohen Hagen. Aber dieser Haltepunkt wird nur in den Sommermonaten angefahren. Hier gibt es keine Beleuchtung und außer einer Wartehalle und zwei Fahrplankästen an den Zuwegen keinerlei Zusatzausstattung. Für mich macht der Lokführer eine Ausnahme, hält zur Verwunderung der Fahrgäste an und lässt mich kurz aussteigen. Einige Zeit später steige ich auf der zweiten Exkursion sogar ganz legal hier aus. Es gibt zwei Zugänge - einen im Norden und einen im Süden. Jeweils davor und dahinter befinden sich zwei große Brücken über das Dumicke- und Listertal. Bei der ersten Exkursion bin ich zur Listertalbrücke, bei der zweiten zur kürzeren Dumicketalbrücke gelaufen. Steht man am Straßenrand, sieht das nach einer ganz normalen Brücke aus. Steht man allerdings darunter....

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Hohen Hagen

Haltepunkt Hohen Hagen, nur im Sommer bedient

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Doppelbrücke Dumicketal

Dumicketalbrücke der L512 - von oben eine normale Brücke

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Doppelbrücke Dumicketal

Von unten die berühmte Doppelbrücke: Unten Bahn, oben Autos

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Doppelbrücke Dumicketal

Dumicketalbrücke vom Ufer des Biggesees aus gesehen

Es handelt sich hierbei um eine der beiden markanten Doppelbrücken. Unter der Straßenebene fährt eine Etage tiefer noch die Bahn. Diese Bauweise ist so in Deutschland eigentlich nur noch von der Moselstrecke bekannt, die einigen Train-Sim-Fahrern auch bekannt vorkommen könnte. Dieses Exemplar kommt hinten und vorne aus kleinen Tunneln. Der eine endet am Haltepunkt Sondern, der andere am Halt Hohen Hagen. Und der LINT passt so gerade zwischen zwei Pfeiler, wo man ihn fotografieren kann. Während der Wartezeit rufe ich meinen Studikollegen an, um mal zu horchen, ob man später gemeinsam zurückfahren kann. Aber die beiden sind - wie gesagt - bereits auf dem Rückweg. Lange haben sie´s wahrlich nicht ausgehalten. Für die lange Anfahrt...! Jedenfalls hatten auch sie sich gewundert, dass der Zug in Hohen Hagen angehalten hatte. Naja, schade.

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Listerscheid

Haltepunkt Listerscheid, ein Bedarfshalt

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Listerscheid

Wartehalle mit integriertem Ausgang [M]

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Listerscheid

Der Haltepunkt liegt in einer scharfen Kurve

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Listerscheid

Der Ort Listerscheid selbst

Die zwei Exkursionen unterschieden sich jetzt in der Tatsache, dass ich einmal von Hohen Hagen mit dem Zug, das andere mal nur zu Fuß (ein anderer Zug hielt ja nicht mehr) weggekommen bin. Beide Wege führten irgendwie nach Kraghammer. Bei der Variante mit dem Zug bin ich jedoch bis Listerscheid gefahren, um von dort aus zu Fuß zum Staudamm der Biggetalsperre bei Kraghammer zu laufen.

Beim ersten Mal vier Kilometer, beim zweiten immerhin fünf. Bei der Einfahrt in Hohen Hagen pfeift der Lokführer. Ob es nun ein Zeichen sein soll, dass er mich gesehen hat und anhält oder ob da eine Pfeiftafel vor der Kurve steht - ich weiß es nicht. Von einem Bedarfshalt fahre ich zum nächsten, aber es erspart mir einigen Fußweg. Einziger Einsteiger, einziger Aussteiger. Einen direkten Wanderweg von Hohen Hagen nach Listerscheid gibt es nur über Umwege.

Von Listerscheid aus geht es über den Berg vorbei an einer einsamen Siedlung, über den Hof einer Firma, die sogar als Objekt im virtuellen Biggetal umgesetzt ist (siehe unten) und schließlich immer entlang der Gleise bis zum ehemaligen Bahnhof und heutigen Haltepunkt Kraghammer. Doch dazu später mehr. Jetzt habe ich es eilig, mich an meinen Zeitplan zu halten. Ziel ist ja der Staudamm.

  Fabrik bei Kraghammer: Es gibt im Biggetal auch Doppeltraktionen!

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Listerscheid

Etwa einen Kilometer vom Bahnhof befindet sich der 52 Meter hohe, etwa 650 Meter lange und über 200 Meter breite Fels-Erddamm, der das Tal abriegelt und so die Bigge aufstaut. An der Wasserseite ist er durch eine Asphaltdecke abgedichtet, auf der Rückseite begrünt. Hier wachsen Büsche und Bäume. Etwa auf der Hälfte befindet sich ein Restaurationsbetrieb. Auf dem Damm verläuft ein Fußgängerweg.

Staudamm Biggesee

Krone des Bigge-Staudamms mit Fußgängerweg

Staudamm Biggesee

Talseite des Damms ist begrünt, hier die westliche Hälfte sichtbar

Im eiligen "Geographenschritt" geht es zurück zum Bahnhof Kraghammer. Dabei passiert man das Dorf Neu-Listernohl, welches im Zuge der Umsiedlung versinkender Dörfer neu gebaut wurde. Kraghammer selbst ist ein sehr kleines Dorf, das nichteinmal ein Ortseingangsschild besitzt. Lediglich eines dieser grünen Ortshinweisschilder steht am Straßenrand. Außer wenigen Häusern und einem kleinen Industriegebiet gibt es hier allerdings auch nicht viel. Man muss zunächst einen Bach, der offensichtlich als Überlauf des Sees fungiert, überschreiten (Schild: "Achtung Schnelle Wasserstandsänderung, auch bei schönem Wetter möglich"). Außerdem am Schild "Befahren und wenden verboten" vorbeilaufen. Die armen Autofahrer - gefangen für immer! Schließlich trifft man am Ende der Straße auf den Bahnhof bzw. Haltepunkt Kraghammer. Er ist einer der Bahnhöfe, die nach dem Neu- bzw. Ausbau der Strecke bereits wieder rückgebaut wurden. Allerdings stehen dort wider Erwarten keine rostigen Autowracks, weil die Fahrer ja nicht wenden durften und nicht mehr wegkamen von hier. Dafür steht hier ein wartender Zugbegleiter.

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Kraghammer

Doppelter Biggesee-Express in Kraghammer

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Kraghammer

Bahnhof Kraghammer: Zurückgebaut und überwuchert

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Kraghammer

Nur noch das eine Gleis wird befahren

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Kraghammer

Immerhin nutzen einige Schüler den Halt

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Kraghammer

Stark ausgeblichen sind die LINT der 3-Länder-Bahn

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Kraghammer

Offenbar gab es hier mal einen Schalter oder eine Wartehalle

Er ist gerade aus dem Zug aus Olpe ausgestiegen und wird wohl taktisch nun auf den Gegenzug aufspringen. Klar, in Attendorn kann es zu knapp werden. Wir kommen ins Gespräch über die Strecke und er schwärmt von den alten Zeiten, als man noch bis Betzdorf gekommen ist. Der Gegenzug, eine Doppeltraktion aus einem ausgeblichenem und einem frisch lackierten 640er-Triebwagen, fährt auch alsbald ein. Wir steigen gerade ein, da stürzen drei Menschen zum Fahrkartenautomaten. Es war ja auch kein Kontro im Zug, da kann man ja im Notfall noch kaufen, wenn man es wirklich braucht... Pustekuchen. "Von Ihnen dreien einmal bitte den Ausweis. Ach Sie auch? Dann von Ihnen auch." Nun ist er erstmal beschäftigt und verteilt einen Überweisungsträger mit erhöhtem Beförderungsgeld nach dem anderen. In fünf Minuten mal eben 160 Euro. Und noch einmal 40 Euro, weil einer vegessen hat, das Ticket zu entwerden. Der versteht die Aktion überhaupt nicht, schimpft und meckert. "Wenn der mich sonstwo [Die genaue Ausdrucksweise ist nicht Stil von Mytrainsim] leckt, zahl ich 40 Euro!! Aber ich hab datt Ticket doch gekauft!" Zugbegleiter müssen sich schon so einige Beschimpfungen anhören, fürchte ich. Er hat wieder sein Gerät in der Hand und gibt fleißig Ausweisdaten ein. Wieder 40 Euro - ganz rigoros.

In Sondern, drei Halte weiter, steige ich aus.

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Sondern Hafenbahnhof

Ausgeblichener 640 in Sondern

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Sondern Hafenbahnhof

Ehemals Bahnhof, nun Haltepunkt - genannt "Seebahnhof"

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Sondern Hafenbahnhof

Das zweite Gleis ist überwachsen

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Sondern Hafenbahnhof MS Bigge

Gegenüber des Bahnhofs liegt der Schiffsanleger mit MS Bigge

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Sondern Hafenbahnhof

Der über 1km lange Erbscheid-Tunnel zur Dumicketalbrücke

RB 92 Biggesee-Express (Biggetalbahn) Sondern Hafenbahnhof

Das Bahnhofsgebäude ist ein Restaurant

Der Ort Sondern wurde ebenfalls überflutet und wurde weiter oben neu angesiedelt. Er profitiert sehr vom Biggesee. Hier hält direkt am Bahnhof das Fahrgastschiff, welches die Anlegestellen Biggedamm und Eichhagen anfährt. Diese Tatsache macht den Haltepunkt doch noch zum Bahnhof, nämlich zum sogenannten Seebahnhof. Außerdem gibt es hier einen Campingplatz, Sportmöglichkeiten auf und am Wasser sowie Minigolfanlagen sowie Restaurants und Cafés.

Der Haltepunkt selbst besitzt nur noch ein Durchgangsgleis. Das ehemalige Ausweichgleis am Hausbahnsteig ist abgeklemmt. Signale gibt es in diesem "Neubaubahnhof" auch keine mehr. Neben Kraghammer und Olpe ist das also der dritte zurückgebaute Bahnhof. Aus Olpe kommt der doppelte Triebwagen zurück. Natürlich auch mit "meinem" Zugbegleiter, der schon wieder an seinem Gerät ein erhöhtes Beförderungsgeld ausstellt. Diesmal trifft es eine Frau, die mit ihrem 20-Euro-Schein kein Ticket ziehen konnte. "Der Zug ist doch voll! Sie hätten mal fragen sollen, ob einer wechseln kann!" Und weiter geht er und findet bald einen Schüler, der sein Monatsticket vergessen hat. Auch hier wird nicht lange diskutiert. In Kraghammer verlässt er den Zug wieder - auch im Gegenzug wird er seine Kandidaten finden. Ob das nun Abzocke ist oder hartes Durchgreifen - die Meinungen im Zug gehen auseinander. Ich enthalte mich eines Kommentars, schaue aus dem Fenster und fahre derweil nach Finnentrop zurück. Hier kommt zehn Minuten später der silberfarbene FLIRT der Abellio Rail Richtung Essen. Mit ihm fahre ich bis Hagen zurück.

Doch ganz ohne Probleme läuft auch das nicht. In Letmathe steht bereits Polizei am Bahnsteig und der Zugbegleiter hat einen Mann am Arm - offenbar ein Schwarzfahrer, der seine Personalien nicht herausrücken wollte. Es dauert üblicherweise, bis wir auf den Zugteil aus Iserlohn auffahren, dann erst öffnen die Türen. Der Schwarzfahrer bückt sich zum Rucksack, der Zugbegleiter lässt ihn los und der Kerl legt einen Tiefstart hin. Im Sprint über den Bahnsteig Richtung Ende und auf die Gleise. Die Polizistin vor der Tür nach einer kurzen Schrecksekunde hinterher, ebenso der begleitende Polizist vom anderen Zugende und der Zugbegleiter der Abellio. Wir können nicht weiterfahren. Aber etwa fünf Minuten später zieht eine Eskorte von drei Mann (bzw. einer Frau) mit dem in Handschellen gefesselten und überwältigten Menschen am Zug vorbei. Das wird jetzt erst richtig teuer...

 

Das Biggetal als Simulation im Train Simulator

German Railroads hat 2002 als erstes Addon die Biggetalstrecke von Finnentrop nach Freudenberg sowie die Asdorftalbahn nach Betzdorf und die Aggertalbahn nach Dieringhausen rekonstruiert. Mit Hilfe des Addons "Die 70er entlang der Bigge" lässt sich so der einzig heute noch in NRW befahrene Abschnitt Olpe - Finnentrop am heimischen Rechner nachfahren. Es ist zu beachten, dass es unterschiedliche Versionen gibt. Hier wird auf die Version 1.0 eingegangen. In "Biggetal Version 2006" können sich Objekte und Abweichungen vom Original verändern.

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Olpe Simulation

Start in Olpe: Der Bahnhof kommt mir bekannt vor...

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Olpe Real

Das ist sein Original. Man zähle die Schornsteine...!

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Olpe Stellwerk im Sim

Vorbeifahrt am Stellwerk, heute fehlen alle anderen Gleise

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Olpe Stellwerk Real

Ich glaube, das Original steht woanders. Es könnte grüner sein.

Biggetal Train Simulator Vergleich

Hochbetrieb 1970, heute tote Hose

Biggetal Train Simulator Vergleich

Der Damm durch den See - gut umgesetzt!

Biggetal Train Simulator Vergleich

Eichhagen - Brücke ist nicht so wuchtig

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Eichhagen

Jetzt noch mehr Gebüsch und ich fänd´s in Ordnung.

Biggetal Train Simulator Vergleich

Hier in Sondern stimmt das Gleisbild nicht. Bahnhof ist erkennbar

Biggetal Train Simulator Vergleich

Die Doppelbrücke übers Dumicketal. Es fehlt ein Tunnel.

Biggetal Train Simulator Vergleich

Listertal-Doppelbrücke im Simulator...

Doppelbrücke Biggetal Führerstand

...und an selber Stelle in Realität.

Biggetal Train Simulator Vergleich

Eine sehr gute Umsetzung!

Biggetal Train Simulator Vergleich

Einfahrt in Kraghammer - heute nicht wiedererkennbar

Biggetal Train Simulator Vergleich

Listerscheid. Architektur stimmt, die Lage jedoch nicht

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Listerscheid

Der Halt liegt viel näher am Tunnel Richtung Olpe.

Biggetal Train Simulator Vergleich

Die Firma bei Kraghammer

Vergleich Train Simulator und Realität: Listerscheid Firma

Eine der größten Überraschungen

Biggetal Train Simulator Vergleich

Kraghammer: Das müsste heute das befahrene Gleis sein

Biggetal Train Simulator Vergleich

Hinten fehlt ein langer Bahnsteig, sonst gut wiedererkennbar!

Biggetal Train Simulator Vergleich

Attendorn - die Hallen hinten gibt´s wirklich, auch in grün

Biggetal Train Simulator Vergleich

Der Bahnhof ist sehr gut umgesetzt

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Finnentrop im Simulator

Finnentrop - Endstation!

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Finnentrop

Man beachte die unterschiedlichen Dachformen

Biggetal Train Simulator Vergleich

Das Reiterstellwerk von Finnentrop

Vergleich Train Simulator und Realität: Bahnhof Finnentrop Reiterstellwerk

In Real ein wenig länger und näher am Bahnhof.

Es bleibt zu sagen, dass für das allererste Produkt vor mehr als sieben Jahren enorm viele Details erfasst und umgesetzt wurden. Ist man die Strecke vorher im Simulator gefahren und steigt an den realen Orten im Biggetal aus, erlebt man so manche Überraschungen. Man könnte sich den Klapprechner auf die Knie setzen und - sofern der Akku länger hielte als meiner - 1:1 parallel mitfahren.

 

Zusatzinformationen:

Biggesee, Historie, Personenschifffahrt
www.biggesee.de
Offizielle Seite der Atta-Höhle www.atta-hoehle.de
Burg Schnellenberg bei Attendorn www.burg-schnellenberg.de
Biggetal als Simulation im Train Simulator www.german-railroads.com
Wurstfabrik Metten www.metten.net

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