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KBS 437 - Die Hönnetalbahn: Bahnhöfe und Haltepunkte

Subnavigation Geographie der Hönnetalbahn Hönnetalbahn und ihre Bahnhöfe und Haltepunkte Karst und Kalkstein im Hönnetal Rollmaterial: Züge und Loks auf der Hönnetalbahn

 

Bahnhof Balve - "EBAV"

Balve ist eine Kleinstadt im oberen Hönnetal mit etwa 12.000 Einwohnern. Bekanntestes Objekt der Stadt ist sicherlich die Balver Höhle, eine Tropfsteinhöhle, in der schon Neanderthaler gelebt haben. Heute wird die Höhle, deren großer Eingang von Weitem zu sehen ist, für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte genutzt. In der Stadt befinden sich zahlreiche historische Gebäude in Form von Fachwerk- und Natursteinhäusern sowie der kath. Pfarrkirche St. Blasius.  Die Stadt umfasst die Stadtteile (im UZS) Binolen, Horst, Eisborn, Volkringhausen,  Beckum, Sanssouci, Wocklum, Mellen, Langenholthausen und Garbeck. Im Osten grenzt die Stadt mit Sundern an den Hochsauerlandkreis und dem Sorpesee.

Auf dem Stadtgebiet fließt die Borke mit dem Orlebach in die Hönne. Am Orlebach liegt das Wasserschloss Wocklum, südlich davon der älteste noch erhaltene Hochofen der Welt, die Luisenhütte. Mehr Infos dazu finden Sie unter "Haltepunkt Sanssouci".

Es dominiert der Einzelhandel bzw. Supermärkte, einzig die Firma Hertin "Chemie Wocklum", ein Chemieunternehmen mit ehemaligem Gleisanschluss sowie die Firma Thorwesten am Bahnhof sind größere Industriebetriebe.

Bahnhof Balve Hönnetalbahn

Bahnhofsgebäude Balve

Hönnetal-Bahn in Balve

Hönnetal-Bahn in Balve

Der Bahnhof befindet sich direkt am Zentrum des Ortes in Verlängerung der Hauptstraße nach Norden. Wie viele der Bahnhöfe hat auch Balve starke Rückbautätigkeit in den letzten Jahrzehnten erfahren. Gab es ein Überhol- und ein Abstellgleis, ist heute nur noch das Durchgangsgleis erhalten. Da auch in Neuenrade das Überholgleis abgebaut wurde, können keinerlei Sonderfahrten mit lokgezogenen Sonderzügen stattfinden. Auch Schienenbussonderfahrten vom FSB Menden funktionieren nur dadurch, dass die Wagen auf dem Privatanschluss der Firma Thorwesten westlich des Bahnhofs abgestellt werden. Es ist neben dem Kalkwerk in Oberrödinghausen und OBO-Bettermann in Lendringsen im Norden der einzige noch aktive Güteranschluss im eigentlichen Hönnetal.

 

Das Empfangsgebäude ist heute Privathaus und ist dem von Neuenrade gespiegelt nachgebaut. Auf dem Bahnsteig steht ein Pluspunkt in der Midi-Variante mit beinhaltenden Touchscreen-Fahrkartenautomaten, Entwerter und Infotafel. Am Ende des Bahnsteigs steht eine Uhr und ein Bahn-Fernsprecher. Natriumdampflampen beleuchten den 177m langen und 38cm hohen, geschotterten Bahnsteig. Der Stationspreis beträgt 2,95 Euro. Im Bereich des Pluspunktes ist der Bahnsteig mit Altstadt-Pflaster gepflastert. Vor dem Bahnhof steht ein kostenloser größerer Parkplatz zur Verfügung.

 

(c) Bilder, Text und Grafiken: S.Hellmann - www.mytrainsim.de

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